Pflanzenpass-Verpflichtungen bedrohen Erhalter*innen-Tätigkeiten!

Hier auf der Seite geht es viel um Samenfestes Saatgut, kleinteilige Landwirtschaft und den Erhalt von „alten“ Pflanzensorten. Und gerade dem Thema weht viel Wind von den großen Saatgut-Monopolisten und ihren Lobbyorganisationen entgegen. Die neuste Idee der kleinteiligen Saatgutproduktion einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen ist die Idee eines Pflanzenpass. Bei der Saatgutkampagne gibt es Hintergründe und Ideen wie mensch mit der derzeitigen „Umfrage auf EU-ebene „umgegangen werden kann. Hier geht es zum Aktuellen Newsletter als PDF und hier kann mensch sich selber in die Newsletter-Liste der Saatgutkampagne eintragen

Einkaufs-Optionen bei Schnittstelle im Mai

Die Saatgutkiste von Keimzelle

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Am 24. Mai bleibt das Depot zu und als Ersatz ist es am Dienstag den 25. Mai dann von 15-19 Uhr auf.

Im Depot ist die frisch aufgefüllte Saatgut-Kiste von der Keimzelle wieder da. Samenfestes Saatgut für den eigenen Garten, als kleines Geschenk – was ein nachhaltig Geschenk ist, groß wird und auch Bewusstsein erweitert – oder für die Baumscheibe in der Nachbarschaft 😉

Fundstück zu „Agrar-Diversität“ in Zeitung

In der Berliner Zeitung ist ein Artikel erschienen der über eine Studie zum Rückgang der Agrardiversität in den letzten 100 Jahren berichtet. Kann das Hoffnung machen das sich nun auch Tageszeitungen mit dem Themen des Rückgang der Diversität beschäftigen? Ist es eine Kritik an der derzeitigen Wirtschaftsform, wenn es heißt „Die Forscher führen das auf die moderne Landwirtschaft mit einer Konzentration auf zunehmend weniger Varianten von Nutzpflanzen und -tieren sowie auf die weltweiten Lieferketten zurück… „? Keine tiefgreifenden neuen Erkenntnisse, (für mich) aber ganz lesenswert. Hier der Link zu Industrialisierung der Landwirtschaft schmälert die Ernährungsvielfalt 

Neue Gentechnik – Regulierung oder Freifahrtschein? AbL Pressekonferenz zu neuen Gentechnik-Verfahren – Broschüre veröffentlicht.

Heute gab es eine Pressekonferenz von und mit dem AbL zur veröffentlichung der Perspektiven und Positionen von Betroffenen! bei den neuen Gentechnik-Verfahren, diese wird hier veröffentlicht um mehr Aufmerksamkeit zu dem Thema zu schaffen! Gefunden auf www.abl-ev.de. Der Download-Link ist unten im Text.

Titelbild der Broschüre

„zur Veröffentlichung der Auf einer breit aufgestellten Pressekonferenz veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. heute eine umfangreiche Broschüre mit Diskussionsbeiträgen zu neuen Gentechnik-Verfahren. Ihr Titel: „CRISPR & Co. Neue Gentechnik – Regulierung oder Freifahrtschein?“. Anlass der Veröffentlichung ist die für den 30. April geplante Onlinestellung einer Studie zur neuen Gentechnik durch die EU-Kommission. Diese wird nach Einschätzung der AbL dafür sorgen, dass die, insbesondere von der Agrar- Ernährungs- und Chemieindustrie vorangetriebene Diskussion einer Deregulierung der neuen Gentechniken, weiter an Fahrt aufnimmt.

Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der AbL und Initiatorin der Broschüre:
„Für die AbL und die Gentechnikfreie Bewegung ist klar: Neue Gentechnik ist Gentechnik und muss auch als solche nach Gentechnikrecht reguliert werden. Dies hat nicht zuletzt der Europäische Gerichtshof 2018 in einem weitreichenden Urteil bestätigt. Unsere heute veröffentlichte Broschüre stellt die Perspektiven und Positionen von Betroffenen und verschiedenen Wissenschaften dar. Mit ihrer jeweiligen Expertise liefern diese wichtige Beiträge zu einer ausgewogenen Diskussion.“

Themen und Fragen, welche in der Broschüre aufgeworfen und beantwortet werden, sind unter
anderem:

  • Wird CRISPR tatsächlich schnell und billig trockentolerante Pflanzen hervorbringen oder den Hunger besiegen?
  • Was sagen die Entwicklungspipelines der Unternehmen?
  • Wie bewerten Züchter*innen die neuen Verfahren?
  • Was leistet bereits die konventionelle und ökologische gentechnikfreie Züchtung?
  • Wie sind ethische Fragestellungen zu beantworten?
  • Welche rechtlichen Aspekte gilt es zu diskutieren?
  • Wie funktionieren die neuen Gentechniken? Welche Potenziale und welche Risiken bergen sie?
  • Was wollen Verbraucher*innen?
  • Können neue Gentechnik-Pflanzen nachgewiesen werden?
  • Welche wirtschaftliche Folgen hätte eine Deregulierung der neuen Gentechniken?

Radio – Landgrabbing in Ostdeutschland:

Fundstück bei Freie Radios Net. „Die Landschaft um Halle herum ist geprägt von großen Landwirtschaftlichen Flächen die sich monoton über Kilometer erstrecken. Wie im Rest von Sachsen Anhalt und auch Sachsen und Thüringen. Große Flächen auf denen Monokulturen angebaut werden sind machen nicht nur die Landschaft eintönig. Sie sind auch schlecht für die Umwelt. Das die Landwirtschaft in Mitteldeutschland wenig vielfältig ist hat viel mit Landwirtschaftspolitik zu tun. Auch wenn bei Landwirtschaftspolitik meistens über die Agrarpolitik der EU geredet wird lohnt sich ein Blick in die Bundesländer. Hier gibt es viel Gestalltungsspielraum für Agrarpolitik. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ist ein Zusammenschluss kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe. Die AbL Mitteldeutschland will das sich in der Landwirtschaftspolitik in Mitteldeutschland etwas verändert. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll eine Vollzeitstelle für politische Arbeit finanziert werden, die in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt Lobbyarbeit für sozial und umweltverträgliche Landwirtschaft macht.“ Zu hören bei freie-radios.net
direkter Link zum hören,
freie-radios.net -landgrabbing



Saatgutkiste von Keimzelle wieder aufgefüllt

Die Saatgutkiste

Die Aussaaten beginnen, die Sonne kommt immer wieder um die Ecke und passend dazu gibt es wieder Saat­gut von Keimzelle bei Schnittstelle. Wie die letzte Jahre auch, gibt es wieder diverse spannende Saaten, von bekannten aber samenfesten Sorten bis nicht so gängiger Sorten an Gemüse. Ein kleines nettes Geschenk für die Gartenfreund, die Balkon-Gärtner*in oder die Freund*innen die auf dem Land wohnen. Das Saatgut ist Konzern-frei und Samenfest! In der Saatgut-Kiste kann während der Depot Zeit gestöbert werden und mensch kann bei der Gelegenheit auch diverses anderes aus dem Sortiment von Schnittstelle einzukaufen.
Der Preis pro Tüte ist 2,80€

Wer noch ein wenig lesefutter braucht, den kann ich einen Artikel empfehlen den ich letztes Jahr veröffentlicht hatte. Im Grundzügen hat er keine Aktualität verloren. “ … Nun ist Frühling und viele stecken gerne die Finger in die Erde, haben eine Parzelle im Gemeinschaftsgarten um die Ecke, ein Beet bei Freund*innen, einen Vorgarten oder einen Balkon. Und es ist schade, wenn dort Hybrid-Saatgut ausgesät wird. Denn es gibt tolle Alternativen zu dem (oft spontan) im Supermarkt oder Baumarkt gekauften Hybrid-Saatgut großer Konzerne. … “ veröffentlicht u.a. unter aktion-agrar.de – alternativen-fuer-saatgut-und-jungpflanzen/

Schokolade zu Ostern – Schoko-Check 2021 von INKOTA

„Osterzeit ist Schoki-Zeit. Aber wie fair und nachhaltig ist eigentlich die Schokolade, die wir im Supermarkt kaufen? INKOTA und andere Nichtregierungsorganisationen haben die größten Schokoladenhersteller und Kakaoverarbeiter unter die Lupe genommen: Was tun die Unternehmen, um faire Kakaopreise zu zahlen, Kinderarbeit zu bekämpfen und Regenwaldzerstörung zu verhindern? Das Ergebnis: Keiner der Marktführer ist bisher im grünen Bereich. Doch es gibt auch Unternehmen, die zeigen, dass es anders geht. …“ Hier geht es weiter zur INKOTA-Seite des Schokocheck 2021. Bei Schnittstelle gibt es eine Auswahl an fairer gehandelter Schokolade, von Gepa und anderen Anbietern, davon mehrere auch in vegan.

Protest gegen die Argarminister*innen Treffen

Heute treffen die deutschen Agrarminister*innen im Berliner Hotel Estrel, um abermals über die Ausgestaltung der kommenden Förderperiode der europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 zu beraten. Es wird erwartet das von diesem Treffen weitreichende Entscheidungen ausgehen werden, welche die Landwirtschaft und Agrarstrucktur ggf. über Jahre prägen werden. Die AbL, Campact und Greenpeace sind gemeinsam für eine Protestaktion vor Ort und empfangen die Ministerinnen und Minister mit Trecker, Misthaufen und einem coronakonformen Spalier aus Protestierenden. Ort: Hotel Estrel, Sonnenallee 225, in Berlin am Donnerstag, 25. März 2021 ab 15:30 Uhr Weitere Infos und Hintergründe unter abl-ev.de/

Zusätzliche Optionen zum Saatgutkauf beim offenen Depot

Zusätzlich zu dem regulären Montagen, ist es in den nächsten Tagen am Freitag, den 19. März von 13-17 Uhr, am Mittwoch, den 24. März von 15-18 Uhr und am Donnerstag, den 25. März von 15-18 Uhr geöffnet. Und dann steht Schnittstelle auch auf dem Ökomarkt auf dem Chamissoplatz am 3. und 10. April von 9-15 Uhr.

“Umwelt(un)gerechtigkeit in globalen Lieferketten” Vorträge

Am 15.03.2021 ab 19 Uhr, gibt es eine Online Veranstaltung, des Weltladen in Giessen zu “Umwelt(un)gerechtigkeit in globalen Lieferketten”. In dem Rahmen kommen noch weitere spannende Veranstaltungen. Zu Finden unter weltladen-giessen.de

Los geht es heute mit dem Thema „Wie fair sind unsere Smartphones? Wie steht der Konsum von Produkten wie Smartphones, die in globalen Lieferketten hergestellt wurden, in Beziehung mit den schädlichen Folgen ihrer Produktion?

Am Beispiel eines konventionellen Smartphones und des sogenannten Fair Phones Fragen der Umweltgerechtigkeit betrachtet werden. Ein besonderer Fokus soll auch auf die Wirkung von Abkommen wie dem Lieferkettengesetz gelegt werden.“ Weitere Infos und Anmeldung unter weltladen-giessen.de/vortrag