Mit Mehl gegen ein Flughafenprojekt

In Wien gibt es derzeit das „Das 3. Piste-Mehl“, das ist eine Aktion gegen eine weiter Landebahn des Wiener Flughafens, die gut aufzeigt, wie verzahnt die verschiedenen Themenbereiche sind.

Logo von dem widerständigen Mehl

Aus der Internetseite systemchange-not-climatechange.at dazu : „Trotz eingebrochener Flugzahlen und Klimakrise hält der Flughafen Wien-Schwechat an seinen fahrlässigen Ausbauplänen fest. Wir fordern die rote Klimaampel für die 3. Piste. In Zeiten der Klimakrise stehen wir entschlossen gegen klimaschädliche Großinfrastrukturprojekte, hier und anderswo! Fight every crisis!
Mehr Infos zu 3. Piste & Flugverkehr  hier.

Der Bio-Weizen, der in Handarbeit zu Mehl gemahlen wird, stammt von einem Ackerland, das zu den fruchtbarsten Böden in Österreich gehört und für die geplante 3. Piste zubetoniert werden soll. Landwirt*innen drohen durch den Flughafenausbau ihre Lebensgrundlage zu verlieren.

Einkaufs-Optionen bei Schnittstelle im Januar

Lastenrad für den Ökomarkt auf dem Chamissoplatz gepackt.

Das Depot ist an regulären Arbeitswochen montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und dann ist das Depot im Januar Mittwochs, 06. und 20.Januar von 18-20 Uhr und am 13.01. von 16-18 Uhr und am offen. Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, am 09.01. von 9-15 Uhr.

schönen Jahres-Abschluss

dir / euch eine gute Zeit zum Jahresende. Habt ruhige, entschleunigte Momente mit Freund*innen, lieben Menschen, Familie …. und nicht zu viel für das neue Jahr vornehmen, lieber weniger und das dann auch konsequent 😉

Wir sehen uns, entweder im Depot, beim Liefern oder auf einer Demo. Denn auch 2021 gilt: Solidarisch und fragend geht’s weiter. Der Abstand ist gut für das Eindämmen von COVID-19, aber als Menschen müssen wir auch weiterhin zusammen für ein gutes Leben für alle streiten. Auch, und besonders, in Zeiten der Pandemie.

Depot ist im Dezember offen …

Heute ist das Winter-spezial, bei Schnittstelle, am 18.12. von 12-17 Uhr und Samstag den 19. Dezember von 11-15 Uhr kann sich nochmal eingedeckt werden für die Wintertage. Ja, das Depot ist dann am Montag auch nochmal auf 😉

Lupinen-Kaffee von Longo Maï im Depot

Testweise gab es in der Oktober-Kiste des BiodiversitätsAbos eine kleine Packung Lupinen-Kaffee vom Ulenkrug. Das ist ein Hof innerhalb des europäischen Longo Maï Netzwerkes. Der ist sehr gut angekomen bei den Abo-Nehmer*innen, deswegen gibt es den Lupinen-Kaffee im Depot, als 500gr Packung zu 7,90€. Im Beipackzettel des Abos ging es im Oktober um Autobahnbau, Verkehr, Lebensmittel und Klimabilanzen. Zum Lupinen-Kaffe gab es dann diesen Text: „Manchmal passt die Zusammenstellung der Kiste gut. Denn auch beim Lupinen-Kaffee bietet sich an, einen Aspekt von ökologischen Bilanzen von Lebensmitteln zu thematisieren, und zwar den Wasserverbrauch. Lupinen-Kaffee ist eine Alternative zu Bohnenkaffee, bei dem oft auf den Zusammenhang von den globalen ungleichen Wasserverbrauch hingewiesen. Diese Berechnungen beziehen dann diverse schritte mit ein, vom Anbau, Verarbeitung, Transport und Zubereitung. Der Ulenkrug hat aus den von ihnen angebauten Lupinen einen Kaffee rösten lassen. Er ist eine Alternative zu Bohnen- und Getreidekaffee, die aromatisch, gluten- und (leider) koffeinfrei ist.“

Wer Ihn ganz lesen möchte Hier lang

beim ausliefern entdeckt …

Auch wenn das Thema mit den Saisonarbeiter*innen gerade eher wieder etwas in den Hintergrund getreten ist, ist hier doch die Absurdität gut zusammen gefasst. Oder wie ich schon im Frühjahr gefragt hatte, „seit wann ist Spargel Systemrelevant?“

corona spargen geflüchtete
Antirassistische Sprühschablone mit Saison-arbeiter*innen Bezug – läuft

Lastenrad in Aktion

Lastenrad von vorne

Einen Teil der Bio-Diveritäts Kisten werden mit dem Lastenrad ausgeliefert. So habe ich letzte Woche bei der Mittwochstour, mit vorher Brot abholen und dem Weg zum Depot etwas über 30 Kilometer gefahren. Teilweise geht es sogar schneller als ich es früher mit dem Auto geschafft habe. U.a. da ich nicht immer einen Parkplatz suchen muss. Auch kann ich ja auch diverse Straßen auch gegen die Einbahnstrassenrichtung für Autos fahren. (Ja, das ist in Berlin bei vielen Straßen erlaubt!) Und ganz praktisch ist das mein Teil, für eine Welt, mit möglichst wenig Autos. Auch ich schaffe es leider nicht ganz konsequent und muss manchmal mit dem Auto ausliefern oder Waren abholen. Aber jeder Weg ohne Auto, ist ein Weg in die richtige Richtung. Und im Innenstadtbereich und mit einer Beladung bis zu 100 Kg geht da doch so einiges 🙂

Auf dem Weg zum Ökomarkt-Stand
Kisten voller Gemüse

Öffnungszeiten – Depot im Dezember

der Stand auf dem Chamissoplatz, diesmal mit befreundeten Projekten.

Das Depot ist an regulären Arbeitswochen montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Achtung, Montag der 28.12.2020 wird das Depot nicht aufgemacht! Und dann ist das Depot im Dezember Mittwochs, am 09.12. von 16-18 Uhr und am 16. Dezember von 18-20 Uhr offen. Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand beim DirektKonsum auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, am 12.12. von 9-15 Uhr.

Und dann gibt es ein Winter-spezial, am Freitag den 18.12. von 12-17 Uhr und Samstag den 19. Dezember von 11-15 Uhr kann sich nochmal eingedeckt werden für die Wintertage.

Winter-Direkt-Konsum 2020 (die Corona-taugliche Variante)

„DIREKTKONSUM – SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN“ – Sa. 12. Dezember 2020 | Ökomarkt Chamissoplatz (Kreuzberg) | 9 – 15h (mit den derzeitigen Corona-auflagen für Märkte in Berlin Kreuzberg – ein Mund-Nase-Schutz ist zu tragen und auf Abstand zu achten)

Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« – unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!

Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit den Initiativen.

Film Geschmack der Hoffnung – Taste of Hope (über Scop Ti) im Fernsehen

Heute am Dienstag den 17.11. ab 23:00 Uhr auf dem Sender 3sat. läuft der 70 minütige französische Dokumentarfilm.
Im Jahr 2010 gab Unilever die Schließung eines profitablen Teeverarbeitungs- und Verpackungswerks in Südfrankreich bekannt. Die Angestellten wehrten sich gegen die Schließung. Nach über drei Jahren des Widerstands feierten die Arbeiter ihren Sieg gegen das multinationale Unternehmen und wurden Eigentümer der Fabrik. Kann dieses alternative Projekt in einem übersättigten, hart umkämpften Markt realisierbar sein? Denn mit der Übernahme des Unternehmens und der Produktion unter der Kontrolle der Arbeiter hat ein neuer Kampf begonnen.