Einkaufsoptionen im November

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und dann ist das Depot im November Mittwochs, am 03. und 17.11. von 18-20 Uhr und am 10.11 von 16-18 Uhr offen.

Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, gerne mit Vorbestellungen. Im September ist er am 13.11. von 9-15 Uhr. Derzeit ist Projekt Schnittstelle immer am zweiten Samstag im Monat dort 😉

Indiens Bäuer*innen Protest erfolgreich

Aus dem Info-Brief des deutschsprachigen Nyeleni-Verteilers: Am 26.11.2021 war der erste Jahrestag des historischen Protests der indischen Kleinbauern und –
bäuerinnen. Einer der größten bäuerlichen Streiks in der Geschichte der Menschheit. Hier folgt die Solidaritätserklärung von sozialen Bewegungen aus der ganzen Welt – unterzeichnet auch von La Via Campesina.
Es ist ein großer Sieg für die protestierenden indischen Bäuer:innen, die fast ein Jahr lang einen historischen Aufstand durchhielten: Die indische Regierung kündigte am 19. November die Aufhebung von drei umstrittenen Agrargesetzen an, die den
Agrarsektor des Landes zu privatisieren drohten. Es ist inspirierend, was die Menschen selbst unter den widrigsten Bedingungen erreichen können! Zur vollständigen Erklärung und den Hintergründen übersetzt von der ÖBV:
https://www.viacampesina.at/wir-gruessen-die-baeuerinnen-und-bauern-in-indien/
#SaluteToIndiasFarmers

Wer sich auch auf den Verteiler setzen will oder einfach was zu dem Thema wissen will, einfach unter nyeleni.de

Fruchtpunch aus Ketzür

Dieser Saft passt gut in den Herbst und Winter.

Im Depot gibt es nun einen Frucht-Punsch aus der Mosterei Ketzür, eine leckere Mischung aus Apfel-, Birnen- und Holunderbeerensaft, abgerundet mit einer Gewürzmischung. Er kann gut warm und kalt getrunken werden, passend zur Winterzeit. Dieses Jahr gehen pro verkaufte Flasche 20 Cent an die Seenotretter*innen von sea-eye.org. Im Depot kostet die 1L-Flasche wie die anderen Mischsäfte aus Ketzür auch, 3,35€.

Kiezmodel? schöne Aktion vom Laden „supermarché“

Ich habe von ein paar Wochen eine Anfrage bekommen ob ich für den Online-Shop den netten fairen-Klamotten-Kiez-Laden supermarché in der Wiener Str. in Kreuzberg, nicht mal modeln will? ich finde das Konzept und die Idee dahinter sehr sympathisch 😉 deswegen habe ich zugesagt. Am letzten Wochenende wurde die Internetseite veröffentlicht, wo die Bilder und auch Interviews mit den beteiligten Projekten veröffentlicht sind.

modeln für einen Kiez

Andere haben Models, wir haben Nachbarinnen! Unsere Nachbarinnen haben für uns Kiezmodels gespielt: Unsere gesamte Basics-Kollektion in unserem Onlineshop wird nun von unseren Nachbarinnen & Kolleginnen präsentiert. So wird unser Onlineshop viel spannender, realistischer und diverser und bildet Menschen ab wie sie sind – unterschiedlich in Alter, Aussehen, Größe, Kleidergröße, Style. Hier erfahrt Ihr alles über die Aktion „Nachbar*innen statt Models“. Weiterlesen könnt ihr hier unter supermarche-berlin.de/kiezmodels/ . Da ist dann auch die Interviews zu lesen. Cooles Projekt, danke an die Macher*innen von supermarché

Filmtip – Mediathek zum Thema Artensterben

Das ist mal eine Satire Sendung die den Bildungsauftrag sehr ernst nimmt und neben bei mit einem sehr bissigen, trockenen Humor „die Abholzung des Regenwaldes und das Artensterben“ mit der satirische Lupe betrachtet. Es geht um die letzte Folge der „Die Anstalt“. Die ganze Sendung ist gut und lehrreich. Die verschiedenen Kapitel wie „Ökosystem Kapitalismus“, „Nachhaltige Naturzerstörung“ und „Konferenz der Tiere 2021“ haben es auch für sich selbst schon ganz schön in sich.

Die Anstalt vom 2. November 2021 

Und was dabei so gut wie gar nicht Thematisiert wird, aber natürlich mitschwingt, ist der Blick auch den Rückgang der Agrar-Diverität. Was aber das lob wirklich nicht schmälern soll!

Neue Weine von Urupia im Depot

Urupia Wein

Die Weinbeschreibungen sind da, und damit werden nun die Weine zum Verkauf frei gegeben. Der Rotwein aus Urupia kostet die Flaschen8,90€ und die 12er Kiste dann 98€. Geliefert wurden dieses Jahr Breccia, Solare, Momo und Terrone. Der Weißwein, die Sorte heißt Heiz, und Poppito, ein Rose-wein kosten die Flasche 9,80€ und dann die 12erKiste 110€.

Die Aktuellen Beschreibungen

„Breccia“ Rotwein mit 13°, Jahrgang 2019, Rebsorten: Negroamaro und
Montepulciano. Dieser eher frische Wein ist von rubinroter Farbe und
duftet überwiegend nach Sauerkirschen. Sie prägen auch gemeinsam mit
einer leichten Gewürznote den Geschmack dieses tanninreichen Weins.
Er passt gut zu Pasta-Gerichten.
Damit die Aromen zur Geltung kommen, empfehlen wir die Flasche 1-2
Stunden vor Genuss zu öffnen.

Solare“ Rotwein mit 13°, Jahrgang 2019, Rebsorten: Negroamaro und
Malvasia nera. Er ist von rubinroter Farbe und hat ein fruchtiges Aroma,
in dem reife Brombeeren, Johannisbeeren und und ein Hauch von Muskatnuss
eine interessante Verbindung eingehen. Auch dieser Wein passt gut zu
Pasta-Gerichten.

„Terrone“ Rotwein mit 13°, Jahrgang 2019, Rebsorten: Negroamaro und
Primitivo, den beiden bekanntesten Trauben Apuliens. Ein voller Rotwein,
kräftiges rubinrot, mit kräftiger Struktur. In diesem vollmundigen Wein
verbindet sich das Aroma von Heidelbeeren mit einer erdigen Note zu
einem harmonischen Wein. Er passt gut zu Fleischgerichten, Käse und
kräftigen Speisen aller Art.
Diese verächtliche Bezeichnung benutzen Norditaliener
gegenüber Migrant*innen, die aus dem Süden Italiens in den Norden
migriert sind – eine ironische Selbstbezeichnung.

Wie für alle eher jüngeren Rotweine gilt auch für diese 3 Rotweine die
Empfehlung, die Flaschen mindestens 1-2 Stunden vor Genuss zu öffnen.

Zur Übersicht hier die Beschreibungen noch für den Weizwein Heinz, den Rose Poppitu und den Rotwein Momo.

Stopp Lohndumping !

Die Tage ist von der Initiative Faire Landarbeit, der Bericht von 2021 „Saisonarbeit in der Landwirtschaft“ raus gegeben worden. Wie so oft mit erschreckenden Beispielen wie in der Saisonarbeit/Ernte-Arbeit massiv wie Akkordlohn mit Mindestlohn kombiniert wird und damit ins ad absurdum geführt wird. Hier geht es zu dem Bericht Saisonarbeit in der Landwirtschaft – Bericht 2021 und eine Zusammenfassung in der TAZ

neues bei Schnittstelle …

Das Sortiment bei Schnittstelle wird immer weiter ausgebaut, jetzt ist wieder was neues dazu gekommen. In einer nicht so engen Definition von regional, bzw. innerhalb eines (auch im Biobereich) immer globaler werdenden Lebensmittelversorgung, ist Süddeutschland regional! Oder warum schreiben manche Anbieter auf Ihre Verpackungen „Sonnenblumen aus Europa“? Die wachsen doch auch in Mitteleuropa. Deswegen gibt es nun verschiedene Saaten und Pseudogetreide die über die OBEG bezogen werden. Dabei ist Buchweizen für 4,05€; dunkelgrüne Kürbiskerne für 7,55€; Leinsamen für 3,40€; Linsen für 4,80€ und Sonnenblumenkerne für 3,75€, sie sind jeweils in 500g abgepackt.

Und dann gibt es auch über die OBEG, eine neue Sorte Pasta, diesmal aus Dinkel und Linsen Linsen-Dinkel-Nudeln (Linselle) die 350g Packung für 4,50€

Und dann habe ich noch Amarant, 500g für 4,05€ über die OBEG bezogen, der ist aber aus Indien

Kleine Bilder-Galerie von der Abo-Kiste

Im Oktober habe ich die Abonnement*Innen gebeten, ein Bild des Gemüses und Brotes im Abo zu machen. Die ersten Bilder sind schon angekommen und nun kommt die Bilderstrecke mit verschieden angerichteten Waren des Abos. Oft macht es auch optisch was her, sich mal mit Agrar-Diversität zu beschäftigen.

Es gab keine Vorgabe, auch ein paar ältere Bilder sind dazu gekommen 😉 und wer mehr vom/über/den weg zu einem Abo wissen will, hier klicken.

Jeder Hof zählt, auch oder gerade in Lützerath!

Die AbL lädt ein zum bäuerlichen Dorf- und Feldspaziergang in Lützerath. Sonntag, 24.10 ab 11:30

Lützerath, ein kleines Dorf am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler II, wird gerade zum Politikum: Um den Tagebau zu vergrößern und weiter Kohle zu fördern, will RWE das Dorf abreißen. Doch eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat gezeigt: Wenn Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen des 1,5 Grad-Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen einhalten will, müssen die Bagger vor Lützerath stoppen! Denn zwischen Lützerath und der aktuellen Abbruchkante verläuft die „1,5 Grad-Grenze“. Diese Grenze gilt es zu verteidigen!

In Lützerath ist eine vielfältige Protestbewegung entstanden. Dazu gehört auch Eckardt Heukamp, der letzte Bauer in Lützerath. Er will seinen Hof nicht an RWE verkaufen, RWE droht mit der Enteignung, ab dem 1. November will RWE sich seinen Hof aneignen und das Dorf vollständig zerstören. Es ist also nicht mehr viel Zeit!