‚Lebensmittel‘-Politik

Lebensmittel – politische Querverweise – gegen Schlachthöfe

Am haben Aktivisten den Hauptstandort des Fleischkonzerns Tönnies besetzt. Mitglieder des Bündnisses Gemeinsam gegen die #Tierindustrie stiegen auf das Dach des Schlachthofes und blockierten den Tag über die Zufahrt (…) Das Bündnis fordert den Schlachthof zu schließen.“ Hier ein kurzes Video der Aktion auf Youtube

Filmtipp zum Thema Saatgut-konzerne

Im letzten Newsletter der Kampagne für Saatgutsouveränität wird ein Film empfohlen, der gut Schnittstelle und zum Bio-Div-Abo passt. Im Abo geht es ja um Alternativen zu konventionellem Saatgut und der dessen Produktion. Im Film wird ein Blick auf die konventionelle Saatgutgewinnung in Indien u.a. für Europa geworfen. Aus dem Newsletter: „ ….. ‚Das Saatgut-Kartell‘

… die französische Doku ‚Das Saatgut-Kartell‘. Der ersten Teil geht der Fragen von Formen und Zielen der Züchtung nach, vor allem geht es um den erheblichen Nährstoffverlust bei langlebigen Hybridsorten.

Lebensmittel – politische Querverweise – Solidarität mit den Arbeiter*innen in der Tierindustrie

Gefunden bei gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org *Aufruf vom Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie zu bundesweiten Aktionstagen vom 28.-31. Mai – macht mit!*

Vom Donnerstag 28. bis Sonntag 31. Mai setzen wir ein Zeichen. Ein Zeichen der Solidarität mit den Schlachtfabrikarbeiter*innen, aber auch allen anderen Arbeiter*innen, die für die Gewinne einiger weniger unter widrigsten Umständen arbeiten müssen. Und wir setzen ein Zeichen unseres Protestes gegen die hemmungslose Ausbeutung von Tieren und der Natur im Namen des Profits.

Mit kreativen Aktionen vor Schlachthöfen und an öffentlichen Orten werden wir auf die Situation der Arbeiter*innen aufmerksam machen. Wir werden dabei auf unserer aller Gesundheit achten und Hygienemaßnahmen einhalten, aber nichtsdestotrotz unsere Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen.

Lebensmittel – politische Querverweise

Gefunden bei labournet.tv „Ausbeutung mit Bio-Siegel

Der Film ist in spanisch mit dt. UT, 2 min aus 2020

Die Arbeitsbedingungen im Bio-Sektor sind in vielen Fällen nicht besser als in der konventionellen Gemüseproduktion. Jüngste Vorfälle in einem der größten Bio-Unternehmen in Almería namens HaciendasBio veranschaulichen die Zustände:

Webinar: Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF

Am Donnerstag den 23.04.2020 ab 17 Uhr gibt es über Zoom ein Webinar, eingeladen hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung, INKOTA-netzwerk und Misereor. Aus dem EinladungsText : „Die deutschen Chemie-Giganten Bayer und BASF gehören zu den vier größten Produzenten von Pestizidwirkstoffen weltweit. In einer neuen internationalen Studie dokumentieren das INKOTA-netzwerk, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und MISEREOR gemeinsam mit dem brasilianischen Netzwerk Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Vida und der südafrikanischen Organisation Khanyisa: Beide Konzerne vertreiben in Südafrika und Brasilien unter eigenen Marken sowie in Produkten heimischer Hersteller eine Vielzahl von Pestizidwirkstoffen, die in der EU nicht genehmigt sind. Es handelt sich hier um ein verwerfliches Geschäft mit Doppelstandards, das unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten abzulehnen ist. …. “ Weiterlesen und sich anmelden über diese Facebookveranstaltung

Aufstand mit Abstand! Krisenkompatibler Pflanzentausch ab 17.4.2020 bis 30.04.2020

Kleinbäuer*innen-Aufstand mit Abstand!Selbstorganisierte Pflanzen- und Saatguttauschbörse zum weltweiten Aktionstag „La Via Campesina“
Ab Freitag, 17.4. um 16 Uhr bis Donnerstag, den 30.4.2020

Im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten (Tempelhofer Feld) am Tausch-Bett beim „Dorfplatz“
Wie?
– Kontaktlos mit Abstand aber in herzlicher Verbundenheit und Solidarität
– Bitte die Pflanzen und Saaten, die Ihr gebt, gut verpacken und beschriften, wichtige Infos dazu schreiben!
– Gebt und nehmt mit Freude und Maß. Gießt gerne bei Trockenheit die Setzlinge. 
Warum?
Jedes Jahr im Frühling erblühen die Gemeinschaftsgärten, kommen die Leute zusammen und werden oft Tauschbörsen veranstaltet. Das geht grad leider nicht so einfach. Schade, denn gerade jetzt haben einige Menschen mehr Zeit als sonst zum Gärtnern. Vielen von uns täte das Buddeln in der Erde jetzt wohl besonders gut – für den Körper und die Seele. Deshalb machen wir im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten die diesjährige Jungpflanzen- und Saatguttauschbörse einmal anders  – nämlich kontaktlos und mit Eurer Mitwirkung völlig selbstorganisiert.

Hunger.Macht.Profite goes online! – Filmfestival

Hunger.Macht.Profite - Filmfestival goes online!

Von 4. April bis 2. Mai könnt ihr die Filme von Hunger.Macht.Profite. streamen

Aus der Ankündigungsmail: „Wir freuen uns, dass die 10. Ausgabe von Hunger.Macht.Profite. nun doch online statt finden kann. Die kritische Dokumentarfilme können in der Mediathek „Filme für die Erde“ auf Spendenbasis jederzeit gestreamt werden.

ein Blick über den eigenen Tellerrand ..

Alternative Lebensmittelversorgung in der Coronazeit, wie sieht es zur Zeit bei SoLaWi’s aus, was machen kleine andere alternative Projekte in Bradenburg? Dazu ist heute ein Artikel auf der Seite brandenburg.imwandel.net erschienen. Mit Kurzen Portraits von verschiedensten Projekten und deren Sichten, Möglichkeiten des selbstbestimmten handels und Perspektiven, hier geht es zum Artikel.

„Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

#StayHomeButNotSilent
17th of April, the International Day of Peasant’s Struggle of La Via Campesina

Nachdem ich in der letzten Rundmail noch angemerkt, gefragt habe, wie wir handlungsfähig sein können trotz der „stay at home“-Parole, kommt aus dem Netzwerk Block Bayer eine Idee:

Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

Trotz Absage von Camp und Blockade im April werden wir aktiv bleiben und Widerstand gegen die Agrochemieindustrie leisten!

Auch wir mussten aufgrund der Pandemie unsere Kampagnenpläne radikal verändern. Unsere Aktion zivilen Ungehorsams, die Blockade einer Pestizidproduktionstätte von Bayer, kann nicht wie geplant am 17. April stattfinden. Ebenso wenig das Ernährungssouveränitätscamp am Fühlinger See in Köln, welches für den 14.-19.04.2020 geplant war.

Aber das bedeutet nicht, dass unser Kampf damit in Sommerpause geht! Trotz Coronakrise wollen wir durch verschiedene Aktionen Zeichen des Widerstandes gegen die Agrarindustrie setzten und uns mit den globalen Kämpfen für Ernährungssouveränität solidarisieren. Für den 15. und 16. April organisieren wir eine Online-Mitmachkonferenz, bei der wir im Zeichen der Ernährungssouveränität zum Diskutieren und Austauschen einladen.