Veranstaltungen

Samstag 11. Juli Ökomarkt Chamissoplatz, mit Ausstellung

erste Tafel der Ausstellung

Und am Samstag den 11. Juli steht diese Ausstellung irrweg-pestizide mit 13 Tafeln auf dem Markt. Dort sind die Folgen der Pestizidanwendung im Boden, bei Tieren, Pflanzen und beim Menschen beschrieben. Es werden auch die Zusammenhänge aufgezeigt, die einen Wandel so schwer machen, z.B. finanzielle Interessen der Großunternehmen und Konzerne.
Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Darstellung der Alternativen, die in 10 Strategien des ökologischen Landbaus beschrieben sind. Die 13. Tafel zeigt einen möglichen Ausweg.

Das Projekt Schnittstelle steht auch an diesem Tag auf dem Ökomarkt Chamissoplatz. Der Markt ist von 9 – 15 Uhr, es gibt vor Ort eine kleinen Auswahl an Sachen aus dem Sortiment und Saatgut von Keimzelle, es kann aber auch gerne Vorbestellt werden, wenn es spezielle Wünsche gibt.

Lebensmittel – politische Querverweise – Solidarität mit den Arbeiter*innen in der Tierindustrie

Gefunden bei gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org *Aufruf vom Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie zu bundesweiten Aktionstagen vom 28.-31. Mai – macht mit!*

Vom Donnerstag 28. bis Sonntag 31. Mai setzen wir ein Zeichen. Ein Zeichen der Solidarität mit den Schlachtfabrikarbeiter*innen, aber auch allen anderen Arbeiter*innen, die für die Gewinne einiger weniger unter widrigsten Umständen arbeiten müssen. Und wir setzen ein Zeichen unseres Protestes gegen die hemmungslose Ausbeutung von Tieren und der Natur im Namen des Profits.

Mit kreativen Aktionen vor Schlachthöfen und an öffentlichen Orten werden wir auf die Situation der Arbeiter*innen aufmerksam machen. Wir werden dabei auf unserer aller Gesundheit achten und Hygienemaßnahmen einhalten, aber nichtsdestotrotz unsere Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen.

neue Olivenernte ist da

Seit der Gründung von SoliOli gibt es eine Zusammenarbeit von SoliOli und Schnittstelle. Neben dem gegenseitigen Bewerben, unterstützen und zusammenarbeiten, gibt es dieses Jahr eine Neuerung. Mit der Lieferung sind auch Olivenprodukte, die nicht über die SoliOli-Kampagne bestellt werden konnten, aber von Greenland und Modousa produziert werden, gekommen.

Ab heute ist die Ausgabe-Tagen von SoliOli mit einem Schnittstellenstand im Haus der Statistik. Genaue Adresse Otto-Braun-Str. 70–72, Berlin Mitte. Da dann im Haus E, der Eingang ist über die Berolinastr. Bitte achtet auf die entsprechende Ausschilderung vor Ort. Der Schnittstellenstand ist Donnerstag 14.Mai von 14-21 Uhr, Freitag den 15.Mai auch von 14-21 Uhr und am Samstag von 11-19 Uhr. Bitte bringt Zeit mit um die derzeit Abstandsregeln einzuhalten.

Die Waren, werden ab Montag dann bei Schnittstelle gelistet. Da Schnittstelle keine ehrenamtliche politische Kampagne wie SoliOli ist, gibt es (bei den gleichen Produkten) eine andere Art der Preisgestaltung.

Webinar: Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF

Am Donnerstag den 23.04.2020 ab 17 Uhr gibt es über Zoom ein Webinar, eingeladen hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung, INKOTA-netzwerk und Misereor. Aus dem EinladungsText : „Die deutschen Chemie-Giganten Bayer und BASF gehören zu den vier größten Produzenten von Pestizidwirkstoffen weltweit. In einer neuen internationalen Studie dokumentieren das INKOTA-netzwerk, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und MISEREOR gemeinsam mit dem brasilianischen Netzwerk Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Vida und der südafrikanischen Organisation Khanyisa: Beide Konzerne vertreiben in Südafrika und Brasilien unter eigenen Marken sowie in Produkten heimischer Hersteller eine Vielzahl von Pestizidwirkstoffen, die in der EU nicht genehmigt sind. Es handelt sich hier um ein verwerfliches Geschäft mit Doppelstandards, das unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten abzulehnen ist. …. “ Weiterlesen und sich anmelden über diese Facebookveranstaltung

Aufstand mit Abstand! Krisenkompatibler Pflanzentausch ab 17.4.2020 bis 30.04.2020

Kleinbäuer*innen-Aufstand mit Abstand!Selbstorganisierte Pflanzen- und Saatguttauschbörse zum weltweiten Aktionstag „La Via Campesina“
Ab Freitag, 17.4. um 16 Uhr bis Donnerstag, den 30.4.2020

Im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten (Tempelhofer Feld) am Tausch-Bett beim „Dorfplatz“
Wie?
– Kontaktlos mit Abstand aber in herzlicher Verbundenheit und Solidarität
– Bitte die Pflanzen und Saaten, die Ihr gebt, gut verpacken und beschriften, wichtige Infos dazu schreiben!
– Gebt und nehmt mit Freude und Maß. Gießt gerne bei Trockenheit die Setzlinge. 
Warum?
Jedes Jahr im Frühling erblühen die Gemeinschaftsgärten, kommen die Leute zusammen und werden oft Tauschbörsen veranstaltet. Das geht grad leider nicht so einfach. Schade, denn gerade jetzt haben einige Menschen mehr Zeit als sonst zum Gärtnern. Vielen von uns täte das Buddeln in der Erde jetzt wohl besonders gut – für den Körper und die Seele. Deshalb machen wir im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten die diesjährige Jungpflanzen- und Saatguttauschbörse einmal anders  – nämlich kontaktlos und mit Eurer Mitwirkung völlig selbstorganisiert.

„Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

#StayHomeButNotSilent
17th of April, the International Day of Peasant’s Struggle of La Via Campesina

Nachdem ich in der letzten Rundmail noch angemerkt, gefragt habe, wie wir handlungsfähig sein können trotz der „stay at home“-Parole, kommt aus dem Netzwerk Block Bayer eine Idee:

Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

Trotz Absage von Camp und Blockade im April werden wir aktiv bleiben und Widerstand gegen die Agrochemieindustrie leisten!

Auch wir mussten aufgrund der Pandemie unsere Kampagnenpläne radikal verändern. Unsere Aktion zivilen Ungehorsams, die Blockade einer Pestizidproduktionstätte von Bayer, kann nicht wie geplant am 17. April stattfinden. Ebenso wenig das Ernährungssouveränitätscamp am Fühlinger See in Köln, welches für den 14.-19.04.2020 geplant war.

Aber das bedeutet nicht, dass unser Kampf damit in Sommerpause geht! Trotz Coronakrise wollen wir durch verschiedene Aktionen Zeichen des Widerstandes gegen die Agrarindustrie setzten und uns mit den globalen Kämpfen für Ernährungssouveränität solidarisieren. Für den 15. und 16. April organisieren wir eine Online-Mitmachkonferenz, bei der wir im Zeichen der Ernährungssouveränität zum Diskutieren und Austauschen einladen.

Vorführung des Films „WHEN TOMATOES MET WAGNER “

Filmplakat

Am Montag, den 03.02.2020 um 19 Uhr läuft im Tschechische Zentrum Berlin der Film „When Tomatoes Met Wagner“.
Das Tschechische Zentrum Berlin ist in der Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße.
Der Film läuft in der Originalversion mit englischen Untertiteln, bei freien Eintritt.
(Anmerkung, der Film ist super, unterhaltsam und lustig. Ich habe ihn 2019 bei der Berlinale gesehen und war beeindruckt!)
„When Tomatoes Met Wagner“ (Griechenland 2019, 72 min.) Regie: Marianna Economou
„Das griechische Dorf Elias, von der Wirtschaftskrise hart getroffen, steht kurz vor dem Aussterben. Die beiden Cousins Christos und Alexandros beschließen, unterstützt von den Großmüttern des Dorfes, ihr Glück mit biologischem Tomatenanbau zu versuchen. Geheimrezept für ihre Tomatensauce ist dabei die Musik von Wagner, mit der die Tomaten auf den Feldern beschallt werden. ‚When Tomatoes Met Wagner‘ kontrastiert die absurde Diskrepanz zwischen Produktionsbedingungen und Markterwartungen mit der inspirierenden Motivation von Menschen, die trotz allem weitermachen wollen.“

„Wir haben es satt!“-Demo

Hier der Ausschnitt zum Thema „wir haben es Satt Demo“ aus dem Biodiversitäts-Abo Begleitzettel, als Aufruf zur Demo am Samstag

In diesem Jahr hat die „Wir haben es satt“-Demo ein Jubiläum, sie findet zum zehnten Mal anlässlich der Internationalen Grüne Woche Berlin statt. In den letzten Jahren hat es außerdem auch an anderen Orten Aktionen unter dem Logo „Wir haben es satt“ gegeben.

Aber warum zur „Grünen Woche“? Sie ist eine der international wichtigsten Messen für den Bereich Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau.

Auf dem Messegelände werden die 27 Hallen vom 17.-26. Januar nach verschiedenen Mottos aufgeteilt. Die Unterteilung ist teilweise in (Bundes-)Länderhallen, wie „Brandenburg“ oder zusammengefasst in „Bulgarien, Polen, Tschechien, Ungarn“. Aber es gibt auch eine Blumenhalle, eine Halle zum Motto Lebensart, und verschiedene Bundesministerien stellen sich teilweise in ganzen Hallen alleine vor.

Junkerland in Bauernhand Nr. VI – Soliparty

Soliparty für Umweltaktivist*innen in Honduras mit Fotoausstellung, Live-Musik und Djs am 15.11.2019, ab 22:00 NY 59 im Bethanien*
Honduras-soli-party-2019 10 Jahre sind seit dem Militärputsch in Honduras vergangen, das sind 10 Jahre Widerstand von indigenen und kleinbäuerlichen Organisationen gegen massiven Landraub durch Bergbau, Wasserkraftwerke und Agroindustrie.
Mit der Soliparty rufen wir zu internationaler Solidarität mit den Aktivist*innen in Honduras auf, die sich gegen die Unternehmen und die korrupte Regierung wehren. Dafür werden sie kriminalisiert, verfolgt, verhaftet und ermordet, wie dies aktuell in Guapinol, Dpt. Colón der Fall ist. Wegen der Proteste gegen …

solidarischer Direkthandel in der Praxis ……

…. ein Gespräch mit Kleinbäuer*innen aus Sizilien, die zusammen mit der Berliner Orangen-Initiative arbeiten.
am Dienstag, 12.11.2019 von 19 bis 21h; im FMP1 – Berlin¹
albero-del-paradiso Eine zukunftsfähige kleinbäuerliche Landwirtschaft braucht existenzsichernde Preise und solidarische Strukturen. Wenn sowohl Erzeuger*innen als auch Konsument*innen sich zusammenschliessen, können wir alternative Modelle des Wirtschaftens umsetzen. Die Berliner Orangen-Initiative organisiert in enger Zusammenarbeit mit der sizilianischen Kooperative Albero del Paradiso Lieferungen von Zitrusfrüchten und weiteren …