Biodiversität

„Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

#StayHomeButNotSilent
17th of April, the International Day of Peasant’s Struggle of La Via Campesina

Nachdem ich in der letzten Rundmail noch angemerkt, gefragt habe, wie wir handlungsfähig sein können trotz der „stay at home“-Parole, kommt aus dem Netzwerk Block Bayer eine Idee:

Block Bayer 2020 – Corona Update #StayHomeButNotSilent

Trotz Absage von Camp und Blockade im April werden wir aktiv bleiben und Widerstand gegen die Agrochemieindustrie leisten!

Auch wir mussten aufgrund der Pandemie unsere Kampagnenpläne radikal verändern. Unsere Aktion zivilen Ungehorsams, die Blockade einer Pestizidproduktionstätte von Bayer, kann nicht wie geplant am 17. April stattfinden. Ebenso wenig das Ernährungssouveränitätscamp am Fühlinger See in Köln, welches für den 14.-19.04.2020 geplant war.

Aber das bedeutet nicht, dass unser Kampf damit in Sommerpause geht! Trotz Coronakrise wollen wir durch verschiedene Aktionen Zeichen des Widerstandes gegen die Agrarindustrie setzten und uns mit den globalen Kämpfen für Ernährungssouveränität solidarisieren. Für den 15. und 16. April organisieren wir eine Online-Mitmachkonferenz, bei der wir im Zeichen der Ernährungssouveränität zum Diskutieren und Austauschen einladen.

samenfestes Saatgut aus Brandenburg

Kleiner Fehler im Bild, das Saatgut kostet seit 2019 2,50€ pro Tüte.

Es gibt wieder Saat­gut von Keimzelle bei Schnittstelle. U.a. diverse spannende Saaten von nicht so gängiger Sorten an Gemüse, Kräuter, Blumen und Saatenmischungen, vieles auch für den Balkon geeignet.

Die Kiste steht dir nächsten Monate Montags ab ca. 15 Uhr bis 19 Uhr Im Depot. Im März ist das Depot auch am Mittwoch, den 4.03. und den 18.03 zwischen 18-20 Uhr geöffnet. Die Kiste geht auch immer wieder auf Wanderschaft, das wird dann hier und in der Rundmail verkündet. Und wenn du eine Idee hast wo es sinnvoll wäre mit der Kiste präsent zu sein, gerne einfach ein Mail an Schnittstelle und dann schauen wir.

Weitere Termine wegen der Saatgutkiste sind, der 14. März auf dem Ökomarkt Chamissoplatz vom 9-15 Uhr, der KO-Markt im HausDerStatistik (am Allesandersplatz im Mitte) am 21.März von 14-18 Uhr. Und im April auch die Abholtage der SoliOli-Kampagne, auch im HausDerStatistik.

Junkerland in Bauernhand Nr. VI – Soliparty

Soliparty für Umweltaktivist*innen in Honduras mit Fotoausstellung, Live-Musik und Djs am 15.11.2019, ab 22:00 NY 59 im Bethanien*
Honduras-soli-party-2019 10 Jahre sind seit dem Militärputsch in Honduras vergangen, das sind 10 Jahre Widerstand von indigenen und kleinbäuerlichen Organisationen gegen massiven Landraub durch Bergbau, Wasserkraftwerke und Agroindustrie.
Mit der Soliparty rufen wir zu internationaler Solidarität mit den Aktivist*innen in Honduras auf, die sich gegen die Unternehmen und die korrupte Regierung wehren. Dafür werden sie kriminalisiert, verfolgt, verhaftet und ermordet, wie dies aktuell in Guapinol, Dpt. Colón der Fall ist. Wegen der Proteste gegen …

Salat bei der Schnittstelle?

Bei Schnittstelle gibt es hin und wieder auch Salat, aber nicht im Depot-verkauf, sondern als Teil des Biodiversitätsabo. Wie z.B. bei der zweiten Abo-Kiste im Oktober. Teil des Abos ist auch ein Beipackzettel, in dem dann Teile des Inhalts des Abos erklärt oder Hintergruninfos gegeben werden. Beispielhaft:
>>> Frisée vom Hofkollektiv Bienenwerder
„Grüner Escariol“ ist ein Spätsommersalat und gehört zu den Endiviensalaten. Er eignet sich besonders gut für die Nachkultur. Der Salatkopf hat einen rosetten- bis schalenförmigen Wuchs. Die inneren Blätter sind hellgrün bis gelb und zarter als die …

Der Weltacker ruft zum Herbstfest!

Und Schnittstelle ist dabei 😉
2000m2-ackertalk Am 29. September wollen wir mit allen Freundinnen und Freunden, Bekannten und Verwandten feiern. Eine wunderbare Weltacker-Saison neigt sich langsam dem Ende zu, der Herbst bringt endlich Kühlung und eine gute Ernte.
Das Gleiche hoffen wir, bis dahin übrigens auch über die globale Klimastreik-Woche sagen zu können.
Wir laden herzlichst ein zu unserem Herbstfest mit Klein und Groß und einem wilden Programm von 12 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit auf dem Weltacker im Botanischen Volkspark Pankow (Blankenfelder Chaussee 5) .
Unterlegt von einer soliden Kürbissuppe direkt vom Acker …

bunter Mangold bei Schnittstelle?

ja, das ist machbar, nicht ganz planbar 😉 aber geht. Mit dem Biodiversitäts-abo gibt es einmal im Monat auch frisches über der Solidarvertrieb Schnittstelle. Das „nicht ganz planbar“ bezieht sich auf den teilweise Überraschungs-effekt den das Abo hat, du kannst es ein wenig individualisieren aber im großen und ganzen ist es eine Überraschung was da so kommt. Im Juli gab es dann z.B. buntem Mangold vom Hofkollektiv Bienenwerder; Zucchini von Ludwig aus Börnicke; Puffbohnen vom Hofkollektiv Bienenwerder; Bohnenkraut vom Hofkollektiv Bienenwerder; buntem Basilikum vom Hofkollektiv; Gurke von Ludwig aus Börnicke und Apfelsaft von der Mosterei Karmitz. Wenn menschen es ein wenig individualisiert haben gab es dann als „Variationen möglich mit“: Brot aus Roggen und Hirse vom Kollektiv Backstube gebacken oder Apfel-Mango-Saft aus der Mosterei Ketzür. Dazu gibt es dann wie immer einen Begleitzettel, den du unter abo-juli-2019-tour-1 nachlesen kannst.

wie komlex natur manchmal ist – für eine (Agrar)-diversität

Wie wichtig die Erhaltung von Vielfalt ist, muss leider immer noch viel zu vielen erklärt werden ;-(
Mir war bis heute auch nicht klar wie komplex es dann doch bei einigen Pflanzen ist, die auch gerne gegessen werden, z.B. die Paranuss. auf 2000m², gibt es dazu einen guten Artikel und Argumente mehr für den Erhalt von Vielfalt, Regenwald und kleinteiliger Landwirtschaft.

Saatgut – So klein und doch so wichtig!

Dieser Artikel ist von Anne Schweigler, Kampagne für Saatgut-Souveränität, geschrieben und in der Contraste erschienen. Besten Dank das er hier veröffentlicht werden kann.

Der Frühling kommt und damit die Zeit der Aussaaten und der Vorbereitungen für den Garten und die Äcker. Dafür braucht es das passende Saatgut. Seitdem vor ca. 100 Jahren die »industrielle Revolution« auch die Landwirtschaft und den Gartenbau weltweit immer mehr industrialisiert hat, wird das nötige Saatgut immer mehr von Saatgut-Konzernen, die heute vor allem Chemie-Konzerne sind, hergestellt und verkauft. Das ist für sie eine profitsichere Sache, denn ohne Saatgut können keine Lebensmittel angebaut werden und Essen brauchen wir immer.
In den letzten 100 Jahren verfolgten diese Konzerne auf drei Ebenen erfolgreich ihr Ziel, den kommerziellen Markt für Saatgut auszubauen und im Sinne ihrer Interessen zu sichern.
Die erste Ebene zielt auf eine technologische Abhängigkeit und besteht in der Entwicklung von Hybrid- Sorten, die nicht nachgebaut werden können. Hybrid-Sorten bringen im ersten Jahr eine besonders große Ernte (Hochertragssorten), …

Beats+Bohne! Jugendfestival (bis ca. 35 Jahre)

vom 20.-23. Juni 2019, gibt es ein großes Vernetzungstreffen rund um Landwirtschaft und Ernährung. Das wird u.a. von jungeAbL, FöJ, NaturFreunde, … organisiert. Finde ich spannend, deswegen dokumentiere ich hier den Aufruf. Wer mehr wissen will und sich anmelden, kann das HIER tun. und nun der Aufruf: „Du möchtest Neues rund um die Themen Landwirtschaft und Ernährung erfahren, Dich vernetzen und Visionen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft entwickeln? Du genießt den Sommer am liebsten unter freiem Himmel, liebst leckeres Essen und gute Musik und möchtest neue, spannende Menschen kennenlernen?
Dann komm zum Beats und Bohne-Festival, …