Allgemein

RADTOUR: „IN SECHS GÄNGEN DEN SOLIDARISCHEN HANDEL ERFAHREN –

Appetit-Häppchen zur Steigerung des Hungers auf global gerechten Wandel“

Sa. 25. September 2021 um 11:00 – 13:30h


Wir vom Solihandelsnetzwerk/ DirektKonsum bereiten euch ein sechs-gängiges Menü. Auf der Karte ist für die verschiedenen Geschmäcker was dabei, auch über den Tellerrand soll geschaut werden. Gereicht wird euch eine (unvollständige) Übersicht verschiedener Ansätze des solidarischen Handels. Es geht um politische Initiativen, die praktisch unterstützen oder Öffentlichkeit organisieren, verschiedene Arbeitskollektive und um direkteren Einkauf. Die Fahrradtour startet bei Dr. Pogo und endet im Prinzessinnengarten am Moritzplatz, wo die Ausstellung „Vom Anfang und Ende der Lieferkette“ gezeigt wird. An den verschiedenen Stationen wird es inhaltliche Appetizer geben und zum Abschluss dann den Raum für Fragen, Anregungen und Vernetzten.

Treffpunkt: im Park gegenüber vom Veganladen Dr.Pogo (Adresse: Karl-Marx-Platz 24, 12043 Berlin-Neukölln)
Beteiligte Projekte: Veganladen Dr. Pogo / gemein und nützlich Vertiebskollektiv, Schnittstelle, Orangen-Initiative, SoliOli, Interbrigadas u.v.m.
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Sprache: deutsch
Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich bis Dienstag den 21.09.2021 – 18Uhr per Email an: jenny(ätt)das-kooperativ(punkt)org

DETAILS ZUM PROGRAMM

Berlin isst anders – Ein Zukunftsmenü …

…. für Berlin und Brandenburg. Herausgegeben vom Ernährungsrat Berlin

Der Berliner Ernährungsrat hat eine Buch herausgebracht, ich habe erst einmal ein wenig Quergelesen und finde es ganz spannend. Das Buch kann in Papierform gekauft werden oder als PDF heruntergeladen werden. Hier ihr kleiner Teaser dazu:

dit Buch-cover

Was essen und trinken die Menschen in Berlin – und wie kann sich die Stadt künftig klimafreundlich und sozial gerecht ernähren?

Etwa ein Drittel der klimaschädlichen Gase sind auf die heutige Form der Ernährung zurückzuführen. Immer mehr Menschen leiden an Allergien und Übergewicht und die Hartz-IV Sätze reichen nicht aus für eine ausgewogene Ernährung.

Die gute Nachricht: Berlin hat das Potenzial, zu einem Zentrum der Ernährungswende zu werden. Die Metropolregion steckt voller Lösungen und kluger Menschen.

Viele Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen haben mit ihrer Expertise zu dem Buch beigetragen und verdeutlichen: In Berlin-Berlin-Brandenburg findet hochkarätige Forschung zu allen relevanten Themen statt. Zugleich arbeiten bereits viele Initiativen an der praktischen Umsetzung. Das notwendige Wissen existiert, vieles ist erprobt. Nun fehlen noch geeignete politische Rahmenbedingungen. Deshalb sollte die neue Landesregierung Ernährung als Querschnittsthema konzipieren und ganz oben ansiedeln.

Einkaufsoptionen im September

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und dann ist das Depot im September Mittwochs, am 15.09 von 16-18 Uhr und am 22.09. von 18-20 Uhr offen.

der Sommerstand von Schnittstelle auf dem Markt

Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, gerne mit Vorbestellungen, im September ist er am 18.08. von 9-15 Uhr. Das ist eher eine Ausnahme da er regulär immer am zweiten Samstag im Monat ist 😉

gestern startete die Berliner/Brandenburger Wandelwoche – diesmal einen Monat lang

Die Woche der Ideen für ein Leben nach dem Turbo-Kapitalismus geht in ihr 7. Jahr. Die schönste Nachricht: Die Woche wird zum Monat. Heute geht es los! Helft uns und teilt die Veranstaltungen in euren Netzwerken. Corona-bedingt müssen wir euch um Anmeldung bitten. Außerdem finden einige Veranstaltungen online statt.

Programm und Anmeldung: https://bbb.wandelwoche.org/wandelwoche-2021/ 

flüssiges Waschmittel aus Kollektiver Produktion

Lazy Skunk Waschmittel – transparent und kollektiv aus Hamburg

Flüssigwaschmittel in der 1 Liter Glasflasche

Teile aus der eigenen Beschreibung „Das Lazy Skunk Kollektiv produziert seit 2020 vegane und möglichst ökologisch nachhaltige Waschmittel. Die Genoss*innen von Quijote Kaffee Kollektiv stellen einen Teil ihrer Räumlichkeiten in Hamburg bereit. ……. VioMe liefern die Tenside. Damit unterstützt das Kollektiv …….. die Kämpfe um die besetzte Fabrik in Thessaloniki. Bisher besteht das Kollektiv im Aufbau aus zwei Menschen, die in der FAU (Freie ArbeiterInnen Union) organisiert sind. Auf der Website von Lazy Skunk finden sich viele Informationen zu politischem Anspruch und Transparenz. Das Kollektiv versucht sich außerdem an einem Preissystem mit solidarischer Preisspanne.

Bei Schnittstelle gibt es erst mal „nur“ das Flüssigwaschmittel in der Flasche in der Duftnoten Lavendel. Der Probier/Einführungspreis ist 4,40 € inkl. MwSt. Das Flüssigwaschmittel in der 1 Liter Flasche reicht für etwa 10 Waschladungen.

Aktion für den gerechten Zugang zu Land

Im Aufruf vom Junge Landwirtschaft, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Aktion Agrar heißt es „Die Preise für Ackerland sind explodiert. Für Junglandwirt:innen und bäuerliche Betriebe ist es nahezu unmöglich, Ackerland zu erwerben und aus den Erträgen zu finanzieren. Investor:innen strömen in den Bodenmarkt und sichern sich ruinöse Renditen.

Ursache für die Preisexplosion ist insbesondere die Bodenverwertung- und ‑verwaltungsgesellschaft (BVVG), die öffentliches Land in Ostdeutschland seit Jahren an die Meistbietenden verkauft.

Das können wir ändern! Am 3. September 2021 drehen wir den Spieß um und versteigern die BVVG in Berlin.

Mit dabei: Eure Forderungen für einen gerechten Zugang zu Land!

Wir haben 10.000 Postkarten drucken lassen, damit wir die Forderungen für eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik nach Berlin holen können.“ Weiterlesen HIER , dort können auch die Postkarten bestellt werden.

„Essbare Städte“ selber machen …..

Die Aktion Agrar, hat wieder eine Mitmachtaktion beworben. Thematisch geht es weiter mit dem Thema Flächenverbrauch und Lebensmittelproduktion. Das aber wieder mit dem Aspekt „DIY“, alles muss mensch selber machen 😉

Hier die Mail: Um Liebe Gemüsefreund:innen und Bodenaktivist:innen,
Gärtnern fürs Gemeinwohl? Als Städter:in die landwirtschaftliche Fläche vergrößern statt versiegeln? Mit Gartenleidenschaft ein politisches Statement setzten?
Die Kartoffeln unserer Mitmachaktion Teil 1 “Aktion Agrar Kartoffelspaß – Flächenfraß einsacken” gedeihen schon auf euren Fensterbänken, jetzt habt ihr Hunger auf mehr (…frisches Gemüse aus der eigenen Stadt)? Dann laden wir euch hiermit herzlich zu unserer Mitmachaktion Teil 2 “Essbare Stadt – Pflücken erlaubt, statt Betreten verboten” ein. Sei Teil der Lösung – verwandle städtische Flächen in Gemüsegärten, bringe schnöde Kurzrasen-Parks in deiner Stadt zum blühen.

„Was hat eine essbare Stadt mit Zugang zu Land zu tun…?“
Grund und Boden sollen als Arbeitsgrundlage für Bäuer:innen und Gemüsegärtner:innen zur Verfügung stehen. Das klingt gut, ist aber leider nicht gesicherte Realität. Längst ist landwirtschaftliche Fläche zum Spekulationsobjekt außerlandwirtschaftlicher Investor:innen geworden, wodurch die Preise explodiert sind und von einer fairen Flächennutzung nicht die Rede sein kann − in Deutschland bewirtschaften 0,66% der Betriebe 20% der Agrarfläche.

Einkaufs-Optionen bei Schnittstelle im August

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und dann ist das Depot im August Mittwochs, am 04.08. und am 18.08 von 18-20 Uhr und am 11.08. von 16-18 Uhr offen.

der Sommerstand von Schnittstelle auf dem Markt

Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, gerne mit Vorbestellungen, im August wieder an dem zweiten Samstag im Monat, das ist dann der 14.08. von 9-15 Uhr. 😉

Demo gegen den Neuaufbau der Ferkelzuchtanlage

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 28.08.2021-demo-alttelin-730x1024.jpg


am 28.8. 2021, ab 14 Uhr vor der abgebrannten Ferkelzuchtanlage bei Alt
Tellin (Mecklenburg Vorpommern, Landkreis Vorpommern-Greifswald)!
Unter dem Motto: „Herzen auf – Tierfabriken zu“, wollen wir gemeinsam
das Ende der Massentierhaltung einleiten!!!
Neben einer geplanten Menschenkette rund um die Anlage und inhaltlichen
Input, wollen wir auch ein kulturelles Programm mit Bands und Theater
anbieten.

Wieder neu im Depot, solidaritäts- Lambrusco und Spergola

Die Flasche kostet 12€

Solidarität geht auch durch den Magen. Gemeinsam erinnern an den antifaschistischen Widerstand der italienischen Resistenza. Für ein solidarisches Miteinander. Der Soli-Spergola und der Soli-Lambrusco sind prickelnde, trockene Weine aus der Region Reggio Emilia. Beide werden von der genossenschaftlich organisierten Cantina Puianello biologisch erzeugt und vegan gefiltert. Und weil wir antifaschistische Bildungsarbeit gerade in aktuellen Zeiten richtig und wichtig finden, geht der Gewinn an das Geschichtsinstitut Istoreco.

WAS MACHT DAS ISTORECO?

Der Spergola kostet 9€

In Reggio Emilia wird das Geschichtsinstitut für antifaschistischen Widerstand 1965 gegründet. Das heutige _Istoreco_ gehört zu einem italienweiten Netzwerk von 61 Instituten und Geschichtswerkstätten. Ursprünglich ein Dokumentationsarchiv der Resistenza, arbeitet Istoreco zur Geschichte des gesamten 20. Jahrhunderts und engagiert sich in Erinnerungspolitik, antirassistischer Jugendarbeit und internationalem Kulturaustausch. Seit 1993 organisiert es die Sentieri Partigiani, die Wanderungen entlang der Orte des italienischen Widerstandes in der Provinz Reggio Emilia zwischen Po und Apennin. In begleitenden Gesprächen mit ehemaligen Partisan_innen und Vorträgen durch Mitarbeiter_innen des Istoreco wird den Teilnehmer_innen ein fundiertes Wissen über die Geschichte der Region vermittelt. Neben der alljährlich stattfindenden Wanderung bietet das Istoreco außerdem mehrtägige Bildungsangebote für Reisegruppen an. Das Themenspektrum umfasst hierbei neben der Geschichte des italienischen Faschismus, der Resistenza und der deutschen Besetzung auch zeitgeschichtliche Themen wie die Organisation von Kooperativen in der Region und die Geschichte linker Bewegungen in Norditalien.