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Aktion zum Weltbiodiversitätstag

weiter Aktionen zum dem Tag von extinctionrebellion.de in Berlin

Der Welt-Biodiversitätstag (22.5.) darf nicht unbemerkt vorübergehen: Wir wollen mit einer kreativen, familienfreundlichen Aktion im Treptower Park die Fragilität unserer Ökosysteme und die damit verbundenen Gefahren verbildlichen, mit Menschen ins Gespräch kommen und sie ermutigen sich politisch zu organisieren.

Treffpunkt: 22.05. ab 12:00 Uhr am Treptower Park (vor der U-Bahn Station)

Open-Air Kino „Kein richtig falsches Leben …“

im Rahmen der Veranstaltungsreihe Küche und Kultur im Kiez wird am Freitag 20. Mai 2022, ab 19 Uhr der Film Kein richtig falsches Leben gezeigt.

Filmplakat „Kein richtig falsches Leben“

Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben in Gemeinschaft am Beispiel des Ökodorfs Sieben Linden. Sieben Linden unterscheidet sich durch seine Struktur und seine Lage von vielen anderen Gemeinschaften und dennoch lassen sich Gemeinsamkeiten erkennen.

Nach dem Film gibt es ein Gespräch mit dem Filmemacher Michael Würfel und die Möglichkeit, sich über unterschiedliche Gemeinschaftserfahrungen auszutauschen.

Ab 19 Uhr gibt es Essen und trinken , im Gemeinschaftsgarten der Wönnichstraße 104, in 10317 Berlin. Ein Team aus den Hausprojekten Wönnichstraße 103 und 104 bietet bio-veganes Essen und eine kleine Bar an. der Film wird ab 20:15 Uhr gezeigt. Die Veranstaltung findet draußen und nur bei trockenem Wetter statt.
Aktuelle Informationen findet ihr hier.

Kaffee, Kuchen, Fanzine und Pflanzentausch

Am 15.05.22 ab 16 Uhr gibt es ein Release des neuen Zines¹ Radix #1 – Das Magazin für Gärten und Stadt von unten! Das ganze findet im Infoladen Scherer 8 statt. Von 16-19 Uhr könnt ihr darin lesen, euch austauschen und mit uns freuen. Es wird Kaffee/Tee und Kuchen geben und einen Tisch zum Pflanzen tauschen. Bringt gerne noch etwas mit, wenn ihr möchtet!

¹ Wikipedia zu Fanzine – wikipedia.org/wiki/Fanzine

Veranstaltungsreihe „Fleischindustrie/ System der Ausbeutung/ Perspektiven eines Ausstiegs“

Am Mittwoch den 11. Mai 2022, ab 19:00 – ist die erste von vier Veranstaltungen im im Aquarium (Skalitzer Str. 6, U-Bhf Kottbusser Tor) sie wird in deutscher Sprache stattfinden. Die Vorträge werden auch online übertragen. Die Räume sind barrierearm und mit Rollstuhl zugänglich. Die erste Veranstaltung ist zusammen mit der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg „Über die Lage der überausgebeuteten Klasse in Niedersachsen – Zur Situation der Arbeiter*innen in der Fleischindustrie“. Die weiteren Veranstaltungen/Termine im Mai und Juni in Berlin und Anmelde Option, für Onlinezugang dazu, findet ihr unter gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Zum Inhalt des ersten Termins von der Webseite: „In der deutschen Fleischindustrie arbeiten vor allem migrantische Arbeiter_innen. Vom Ausstallen bis zum Schlachten und Zerlegen: Lohndumping, Überausbeutung, enorme körperliche und psychische Belastung bis hin zur Gewalt sind an der Tagesordnung. Wir sprechen über vermeintliche Verbesserungen durch das Arbeitsschutzgesetz, die Potentiale der gewerkschaftlichen Organisation und die eigenen Aktivitäten der Arbeiter_innen.“

Kommende Veranstaltungen:

Einkaufsoptionen im Mai

Es ist eine Lieferung Oliven und Olivenöl eingetroffen.

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Im Mai gibt es ausnahmsweise keine Mittwochs-Option und auch keinen Marktstand auf dem Chamissoplatz

Biodiversität im Bild – 13

Wintergemüse mal anders – Auf dem Teller sind Pastinaken im Curry-Paprika-Mantel an Butternut-Kürbis und gelben Karotten. Aus der März Abo-Kiste

Wandelwecker, Veranstaltung am Morgen zur Berliner Alternativökonomie

Lessons Learned – Was die Berliner Alternativökonomie von ihren eigenen Anfängen lernen kann

Berlin hat wie kaum eine andere Stadt eine lange Tradition der Alternativökonomie.  Wie kann die heutige Generation auf diesem Erfahrungsschatz aufbauen?

Die Lösung ökologischer und sozialer Probleme drängt. Dabei werden Fragen nach Sinn und Mitentscheidungsmöglichkeiten in Unternehmen lauter. Es gibt immer mehr Genossenschaften und andere alternative Organisationsformen, Kommerzialisierung wird zunehmend hinterfragt und Konzepte wie solidarischer Direkthandel sollen Lösungen bieten. Klingt vertraut? Genau, diese Motive der derzeitigen Alternativökonomie prägten bereits die Alternativbewegung der 1970er- und 1980er-Jahre. Gerade Berlin kann auf eine bewegte Geschichte der Neuen Sozialen Bewegungen zurückblicken. Zahlreiche Berliner Pionierorganisationen von damals sind weiterhin aktiv: Kraut & Rüben, die Schokofabrik, Oktoberdruck, die Regenbogenfabrik und viele weitere. Gleichzeitig entstehen aktuell viele neue alternativwirtschaftliche Unternehmen in Berlin – der Stadt, die als Schmelztiegel der Alternativökonomie gilt.  

Gartenfest zum Aktionstag von La Via Campesina in Neuköln

In der Prachttomate in ist am Sonntag den 24.04.22 ab 14 Uhr ein Info-Gartenfest: Für freie Zugänge zu Land, Saatgut, Wasser, Ernährungs-souveranität, weltweit! – Die einladung ist vom Gemeinschaftsgarten Prachtomate

„People not Profit! Land, Saatgut, Wasser denen die es brauchen!

seit 30 Jahren für Ernährungssouveranität – La via Campesina

Am Sonntag 24.04. ab 14 Uhr laden wir euch zusammen mit anderen Gruppen und Initiativen wieder zu einem besonderen Gartenfest ein. Anlass ist der jährliche Aktionstag am 17. April, der an ein von brasilianischen Militärcops verübtes Massaker an friedlich protestierenden Landlosen erinnert. La Via Campesina ist Initiator dieses Aktionstages, ein basisnahes weltweites Netzwerk verschiedener Organisationen, die für die Rechte von Kleinbäuer*innen, Landlosen, (migrantischen) Landarbeiter*innen und Indigenen eintreten.

Denn diese Marginalisierten kämpfen an vielen Fronten um freie Zugänge zu Land, Saatgut, Wasser, oftmals um ihre blanke Existenz, und pochen auf das Recht auf Ernährungssouveranität. Sie wehren sich gegen expansive Großgrundbesitzende, ressourcenklauende extraktivistische Konzerne oder Natur, Klima und Siedlungen zerstörende Infrastrukturprojekte wie den sog. Tren Maya im südlichen Mexiko. Akteur*innen dieser sozialen Bewegungen werden kriminalisiert, bedroht, ermordet, oftmals mit Duldung wenn nicht Unterstützung staatlicher Institutionen.