Radio-Sendung zur ‚Initiative für Ernährungssouveränität in der Schweiz‘
Funkstück bei freie-Radios-Net, auch wenn es schon ein wenig älter ist, (Nov. 2015). Eine Sendung über die Situation der Landwirtschaft in der Schweiz und die Initiative für Ernährungssouveränität die die Schweizer Verfassung um den Artikel 104c ergänzen möchte. Link zur Sendung.
Passt gerade da die Tage eine Presseerklärung von souverainete-alimentaire.ch veröffentlicht worden ist das genug Unzterschriften zusammen gekommen sind.
Hier die Erklärung: Bis heute (7.März 2016) sind mehr als 128’000 auf dem Sekretariat der Initiantin, der Bäuerinnen – und Bauerngewerkschaft Uniterre, eingetroffen. Das Initiativkomitee mit über 70 Organisationen wird nach intensiven Kampagnenmonaten die Unterschriftensammlung in wenigen Tagen erfolgreich abschliessen können.
Die Allianz für Ernährungssouveränität in der Schweiz, verbunden mit der weltweiten bäuerlichen Bewegung Via Campesina, hat nun die einmalige Möglichkeit einen fundamentalen Kurswechsel der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik zur Debatte zu stellen. Dem Anliegen für eine nachhaltige, einträgliche, klimaschonende und gentechfreie Landwirtschaft wird mit der Initiative Nachdruck verliehen. Die grosse Mobilisierung von aktiven Konsumentinnen …
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„Heute, am Internationalen Frauentag, ruft La Via Campesina zu Aktionen gegen die kapitalistische Gewalt auf der ganzen Welt auf. Kapitalistische Gewalt besteht nicht nur aus der Gewalt, die sich direkt auf Frauen auswirkt; sondern sie ist auch integraler Teil eines sozialen Kontextes von Ausbeutung und Enteignung. Dieser Kontext ist charakterisiert durch die historische Unterdrückung und die Verletzung der Basisrechte von Bäuerinnen, Landwirtinnen, Landarbeiterinnen, landlosen Frauen, indigenen Frauen und schwarzen Frauen.
Jasmin Sepahzad, Severin Halder und Marco Clausen sind in verschiedenen Gartenprojekten in Berlin aktiv bzw. forschen zum Thema urbane Gärten. In unterschiedlicher Form hatten alle drei Gelegenheit, Garten- und Landwirtschaftsprojekte in Lateinamerika zu besuchen, und sich insbesondere in São Paulo Paulo, Rio, Bogotá und Medellin mit Gärtner*innen und Aktivist*innen auszutauschen. Eingeladen haben wir zudem Ana Alvarenga de Castro. Sie hat in Rio in urbanen Landwirtschaftsprojekten in Favelas gearbeitet und dabei insbesondere die Arbeit von Frauen in der urbanen Landwirtschaft politisch, forschend und praktisch unterstützt.
So, nun wieder bei Schnittstelle verfügbar, das Gentechnikfreie nixtamalisiertes Maismehl. Leider weiß ich nicht wie die Produktionsverhältnisse sind, vermutlich (zumindest nicht Kenntlich gemacht) nicht in solidar-ökonomischen Strukturen. Aber da es auf dem hiesigen Markt anscheinend fast nur vorgekochtes/nixtamalisiertes Maismehl mit Gentechnik drin gibt, ist es ja auch sinnvoll da mal eine Alternative anzubieten.