Biodiversität im Bild – 010



…. andere Friedensaktion. Auch wenn die Aktionsform „Food not Bombs“ anders gemeint war/ist, ist es eine ziemlich spannende Aktion um den Menschen vor Ort in der Ukraine zu supporten. Sie selber schreiben: „Brotbrücke Ukraine, Eine Hilfsaktion des Atelier Ernährungswende gUG, mit Unterstützung der Freien Bäcker e.V.
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat lebenswichtige Versorgungsstrukturen zerstört. In vielen Regionen des Landes fehlt es den Menschen an Lebensmitteln und viele hungern. “Die Lage für die Menschen in der Ukraine hat sich durch die erbitterten Kämpfe dramatisch zugespitzt”, so Martin Frick, Direktor des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen in Deutschland. Gemeinsam helfen und Leben retten! Brot in die Kornkammer der Welt zu schicken, scheint absurd. Obwohl in der Ukraine so viel Getreide geerntet wird, sind nun viele Menschen in belagerten und beschossenen Städten und Regionen von direkten Hilfslieferungen abhängig.“ Wie das Projekt weitergeht – mit aktuellen Blog, einfach weiterlesen willst oder (mit Spenden) Unterstützen willst, geht es unter brot-bruecke-ukraine.eu

Jetzt am Freitag ist mal wieder weltweiter Klimastreik. Auch in Berlin gibt es dazu eine Demonstration. Auf der Karte von FridaysForFuture sind alle möglichen Orte angegeben, an denen es Demonstrationen geben wird. In Berlin es vorher noch den „Antikapitalistischer Fahrradzubringer für Friday For Future“ als mobilisierende Fahrraddemo ab Kurt-Schwitters-Schule / Greifswalderstr. 25., los gehts um 8:30 Uhr.
Auf dem Streik gibt es dann natürlich verschiedene inhaltliche Schwerpunkte mit diverse Blöcke, vom Antikapitalistischen, (leider habe ich dazu nur was auf Telegram gefunden ….. – beim letzten Streik war da ziemliche gute Stimmung im Block!) und dann gibt es den „Block gegen die Tierindustrie“
Und dann gibt es am Sonntag „Dezentraler Aktionstag gegen Krieg und Klimakrise am 27.3.2022“ Zitat von der Infoseite „mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, die verschiedene Aktionslevel ermöglichen soll, an dem Aktionstag beteiligen. Es wird auch eine Kundgebung geben. …

Es gibt wieder Saatgut von Keimzelle bei Schnittstelle im Depot. Und an diesem Samstag könnt ihr es auf dem Ökomarkt Chamissoplatz bekommen. Es gibt u.a. diverse spannende Saaten von nicht so gängigen Sorten an Gemüse (u.a. Mangold „Roter Vulkan“, Cocktailtomate „Gelbe Vicheler“ , Zuckererbse „Victoria mit Zuckerhülse“, …) Kräutern (u.a. Kapuzinerkresse, Quendel, Essbare Wildkräuter, …) und Blumen (u.a. Cosmea „Picotee“, Jakobsleiter, ..) sowie Saatenmischungen, vieles auch für den Balkon geeignet.
Ein kleines nettes Geschenk für die Gartenfreund, die Balkon-Gärtner*in oder die Freund*innen die auf dem Land wohnen. Das Saatgut ist Konzern-frei und Samenfest! In der Saatgut-Kiste kann während der Depot Zeit gestöbert werden und mensch kann bei der Gelegenheit auch diverses anderes aus dem Sortiment von Schnittstelle einzukaufen.
Der Preis pro Tüte ist 2,80€
Den Film „Das Wunder von Mals“, über ein Dorf in Südtirol die gegen den Pestizideinsatz im Apfelanbau in ihrem Dorf eine Bürgerbegehren machen und wie die Geschichte dann weitergeht. Im Nachklapp gibt es dann mehrere Prozesse u.a.gegen den Dokumentarfilmer Alexander Schiebel, der mit dem Film „Das Wunder von Mals“, der ganze Geschichte mit einem Kinofilm einen weitere Öffentlichkeit beschert hat. Vor Gericht ging es dann um „üble nachrede“.
Nun gibt es ein weiteres Filmprojekt und eine Crowdfunding Kampagne dazu, Alexander Schiebel schreibt dazu: Der Dokumentarfilm „Gift und Wahrheit“ handelt von unerschrockenen Pestizidkritikern, deren Kritik der Agrarindustrie so gefährlich wird, dass diese Industrie mit aller Gewalt zurückschlägt. Mit allen legalen – und in manchen Fällen auch illegalen – Mitteln sollten kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden. Mit Fake-News und Rufmord in den Medien, mit Strafanzeigen und Gerichtsprozessen, mit Morddrohungen und – in manchen Ländern – auch Mord. Alle Betroffenen zahlen einen hohen Preis für ihr Engagement. …. Weiterlesen und unterstützen könnt ihr bei gofundme.com. (Ein Hinweis in eigener Sache, Schnittstelle hat ein gespaltenes Verhältnis zu so Plattformen die Crowdfunding anbieten! Es gibt da viel Kritik, die auch geteilt wird. )

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL e.V. hat heute ein gutes Statement gegen die indirekte Markteinführung von genetisch veränderten Organismen auf dem Markt herausgegeben. Es geht um die Handel mit Eiern von CRISPR/Cas-Gentechnik-veränderten Hühnern, die weder auf Risiken geprüft, noch im Laden gekennzeichnet werden sollen. Und hier geht es zu dem Statement vom AbL. Wer mehr über dieses relativ neues Genverfahren gibt, bei Inkota gibt es einen kurzen Text. Und bei dem Genetischen Netzwerk gibt es eine Podcast-Folge zu dieser Technik.

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Und dann ist das Depot im Februar Mittwochs, am am 02.03 und am 16.03. von 18-20 Uhr und am 09.03. von 16-18 Uhr offen.
Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, gerne mit Vorbestellungen. Im März ist Schnittstelle mit einem Stand am 12.; 19. 26.03 von 9-15 Uhr, auf dem eigentlichen wöchentlichen Markt vertreten. 😉
Fünf Arten von Winter- /Lager- / Wurzelgemüse. Im Uhrzeigersinn, gelbe Möhren (auf der zwölf), Topinambur, Sellerie, Kartoffeln „blaue Anneliese“ und Pastinake.


