Allgemein

Lebensmittel – politische Querverweise – gegen Schlachthöfe

Am haben Aktivisten den Hauptstandort des Fleischkonzerns Tönnies besetzt. Mitglieder des Bündnisses Gemeinsam gegen die #Tierindustrie stiegen auf das Dach des Schlachthofes und blockierten den Tag über die Zufahrt (…) Das Bündnis fordert den Schlachthof zu schließen.“ Hier ein kurzes Video der Aktion auf Youtube

Filmtipp zum Thema Saatgut-konzerne

Im letzten Newsletter der Kampagne für Saatgutsouveränität wird ein Film empfohlen, der gut Schnittstelle und zum Bio-Div-Abo passt. Im Abo geht es ja um Alternativen zu konventionellem Saatgut und der dessen Produktion. Im Film wird ein Blick auf die konventionelle Saatgutgewinnung in Indien u.a. für Europa geworfen. Aus dem Newsletter: „ ….. ‚Das Saatgut-Kartell‘

… die französische Doku ‚Das Saatgut-Kartell‘. Der ersten Teil geht der Fragen von Formen und Zielen der Züchtung nach, vor allem geht es um den erheblichen Nährstoffverlust bei langlebigen Hybridsorten.

Lebensmittel – politische Querverweise – Spargel

Deutschland und der Spargel, bzw. der Lohn dafür.

Seit letzte Woche Freitag 15.05.2020, gibt es in Bornheim (zwischen Köln und Bonn), einen Streik von etwa 150 rumänischen Erntehelfer*innen bei einem großen Spargelbetrieb. Da die lohne immer noch ausstehen geht es immer noch weiter mit dem Streik. Es gibt Unterstützer*innen vor Ort. Die Gruppe der Unterstützer*innen besteht aus FAU- und andere Gewerkschafter*innen, Arbeits-Rechtsanwälte/anwältinnen und einer „Küche-für-Alle“ (KüFa). Support immer noch erwünscht. Weitere Infos bei FAU-Bonn, eine Chronolie und Hintergründe bei labournet.de und bei Twitter unter FAUBonn

Chili-Pulver aus Bienenwerder

regionales Chili-Pulver

Im Bio-Diversitäts-Abo gab es im Herbst letzten Jahres eine kleine Auswahl an frischen Chilis, die in Bienenwerder gezogen worden sind. Da sie in Bienenwerder gerne Chilis anbauen, haben sie im Winter auch eine Chili-Pulver gemacht. Die gibt es in den Sorten „Rotes Teufele“ und Cayenne, das 15g Glas kostet 3,75€ .

Dass Würzmittel wie Chilis und Kräuter meistens importiert werden, liegt nicht unbedingt an den klimatischen Anforderungen, sondern ist oft eine Frage der Kosten in der Verarbeitung. Viele Gewürze wachsen auch in Brandenburg, haben damit kurze Transportwege und sind so auch ein guter Anfang für eine Ernährungssouveränität und klimaneutralere Ernährung.

Lebensmittel – politische Querverweise

In dieser Kategorie geht es nicht um das Projekt Schnittstelle. Hier gibt es Links zu andren Seiten, Artikel und Kampagnen, die sich rund um Lebensmittel, deren Produktion, Arbeitsverhältnisse, Saatgut, Ernährungssouveränität, drehen. Nicht unbedingt mit eigenen Artikeln oder weitergehender Analyse, eben ein Verweis das es da noch viel mehr gibt.

Gefunden bei der fau.org „Füllt die Streikkasse: Migrantischer (Hunger-)Streik in Valencia geht in die 8. Woche

Seit dem 25. Februar sind die Arbeiter_innen der Fabrik von Productos Florida SA in Almassora, Valencia (Spanien) im unbefristeten Streik. Die Hauptforderung der Belegschaft ist, dass alle scheinselbstständigen Arbeiter_innen sofort reguläre Arbeitsverträge erhalten – und damit grundsätzliche und eigentlich selbstverständliche Arbeiter_innenrechte.

Die Streikenden errichteten ein Streik-Camp vor den Toren der Fabrik, einige Teile der Belegschaft gingen sogar in den Hungerstreik. Die Belegschaft organisierte Kundgebungen und Demonstrationen, u.a. auch in Barcelona (Sitz des Mutterkonzerns, der Servicarne Cooperative) und Madrid (Sitz des Arbeitsministeriums). ….“ weiterlesen, mit Links für Protestschreiben, SoliKonto, … Hier

Webinar: Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF

Am Donnerstag den 23.04.2020 ab 17 Uhr gibt es über Zoom ein Webinar, eingeladen hat die Rosa-Luxemburg-Stiftung, INKOTA-netzwerk und Misereor. Aus dem EinladungsText : „Die deutschen Chemie-Giganten Bayer und BASF gehören zu den vier größten Produzenten von Pestizidwirkstoffen weltweit. In einer neuen internationalen Studie dokumentieren das INKOTA-netzwerk, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und MISEREOR gemeinsam mit dem brasilianischen Netzwerk Campanha Permanente Contra os Agrotóxicos e Pela Vida und der südafrikanischen Organisation Khanyisa: Beide Konzerne vertreiben in Südafrika und Brasilien unter eigenen Marken sowie in Produkten heimischer Hersteller eine Vielzahl von Pestizidwirkstoffen, die in der EU nicht genehmigt sind. Es handelt sich hier um ein verwerfliches Geschäft mit Doppelstandards, das unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten abzulehnen ist. …. “ Weiterlesen und sich anmelden über diese Facebookveranstaltung

Aufstand mit Abstand! Krisenkompatibler Pflanzentausch ab 17.4.2020 bis 30.04.2020

Kleinbäuer*innen-Aufstand mit Abstand!Selbstorganisierte Pflanzen- und Saatguttauschbörse zum weltweiten Aktionstag „La Via Campesina“
Ab Freitag, 17.4. um 16 Uhr bis Donnerstag, den 30.4.2020

Im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten (Tempelhofer Feld) am Tausch-Bett beim „Dorfplatz“
Wie?
– Kontaktlos mit Abstand aber in herzlicher Verbundenheit und Solidarität
– Bitte die Pflanzen und Saaten, die Ihr gebt, gut verpacken und beschriften, wichtige Infos dazu schreiben!
– Gebt und nehmt mit Freude und Maß. Gießt gerne bei Trockenheit die Setzlinge. 
Warum?
Jedes Jahr im Frühling erblühen die Gemeinschaftsgärten, kommen die Leute zusammen und werden oft Tauschbörsen veranstaltet. Das geht grad leider nicht so einfach. Schade, denn gerade jetzt haben einige Menschen mehr Zeit als sonst zum Gärtnern. Vielen von uns täte das Buddeln in der Erde jetzt wohl besonders gut – für den Körper und die Seele. Deshalb machen wir im Allmende-Kontor Gemeinschaftsgarten die diesjährige Jungpflanzen- und Saatguttauschbörse einmal anders  – nämlich kontaktlos und mit Eurer Mitwirkung völlig selbstorganisiert.