Hat wer das Lastenrad von Schnittstelle gesehen?
So ein Scheiß, das Lastenrad von Schnittstelle ist geklaut worden, (einfach) das Schloss aufgeflext. Ist schon am Karfreitag (14. April) passiert, aber da viel vermutlich nicht wissen wie es aussieht, brauchte ich bis ich ein Bild davon bei Freunden gefunden hatte.
Es war ein Joker Lifestyle von Esimex (www.esimex.dk), ca. 2010 als Baujahr, der Aufbau ist schon ein wenig auffällig, auch mit dem auf-gesprühtem silbernen Schriftzug solidar-schnittstelle-berlin.
Und wenn der Aufbau nicht mehr da ist, die Lenkachse wurde mal nachgeschweißt und der Lenkungsdämpfer fehlt.
Falls du es gesehen hast oder dir angeboten wurde gerne Hinweise an schnittstelle(at)jpberlin.de oder ; 0176-54392783

Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch Agrarkonzerne und Regierungen bedroht und verletzt. Eine Erklärung der Vereinten Nationen soll nun ihre Rechte stärken, denn der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbauern vor diesen Bedrohungen ihrer Lebensgrundlage zu schützen. In einem breiten Bündnis appellieren die Menschenrechtsorganisation FIAN, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen an die Bundesregierung, die Erarbeitung dieser UN-Deklaration konstruktiv zu unterstützen.
Leider war es kein schlechter Aprilscherz: am 1. April 2017 eröffnete Vattenfall feierlich die Zäune seines Geländes und lud zum frisch angelegten Gemeinschaftsgarten, direkt vor dem Heizkraftwerk in der Köpenicker Straße in Berlin Mitte ein. Das Ganze hatte eine etwas aufgezwungene heitere Aufbruchstimmung, nicht zuletzt hervorgerufen durch die zahlreichen Vattenfall-Mitarbeiter*innen, die sauber machten, Beete anlegten, geschrädertes Holz verteilten. Das ganze sollte das Signal setzen: Heute fangen wir an, diesen Ort zu gestalten und zwar mit euch Nachbar*innen!- wie sich das scheinbar für urbane Gärten gehört.
Aktionsüberblick & Kurzaufruf, zu Protestaktionen anläßlich der BAYER-Hauptversammlung am 28. April 2017 in Bonn und eine Demo in Berlin.