Biodiversität im Bild
Nummer 42

Nummer 42

Pressemitteilung der AbL und jungen AbL zur Aktion am 06.März 2023
Bäuer:innen fordern: „Finger weg von unserem Acker, Agrarstrukturgesetze jetzt!“

Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der jungen AbL (jAbL) protestierten heute mit Traktoren und Bannern vor dem Firmensitz der Immobiliengesellschaft „Deutsche Wohnen SE“ in Berlin. Unter dem Aktionsmotto „Deutsche Wohnen – Finger weg von unserem Acker, Agrarstrukturgesetze jetzt!“ forderten sie den Konzern auf, sein Versprechen zu halten und nicht in Agrarland zu investieren. Gleichzeitig richteten sie ihre Forderung an die Landesregierungen, insbesondere der ostdeutschen Bundesländer, endlich wirksame Agrarstrukturgesetze zu beschließen, um weitere Investorenkäufe von Agrarland zu verhindern. Anlass für den Protest ist das Kaufangebot der „Quarterback Immobilien AG“ für einen Agrarbetrieb in Brandenburg, bei dem ein Landwirt durch den Immobilieninvestor überboten wurde. Quarterback gehört zu 40 Prozent der Deutsche Wohnen SE.
…Treckerprotest vor Immobilienkonzern Deutsche Wohnen in BerlinWeiterlesen »
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Seit dieser Woche gibt es wieder Saatgut von Keimzelle bei Schnittstelle. Die kleine Winterauswahl, wurde von der großen Kiste ersetzt. Wie auch in den letzten Jahren gibt es wieder diverse spannende Saaten, von Gemüse, Blume, Kräuter und Getreide. Umnd im Sinne der Biodiversität, eher nicht so gängige Sorten. Für den eigenen Balkon (Balkon-geeignete Sorten sind gekennzeichnet) oder Garten, das Beet im Gemeinschaftsgarten oder als kleines Geschenk für die Gartenfreund, die Balkon-Gärtnerin oder die Freundinnen die auf dem Land wohnen und dort einen garten haben. Das Saatgut ist Konzern-frei und Samenfest! In der Saatgut-Kiste kann während der Depot Zeit gestöbert werden und mensch kann bei der Gelegenheit auch diverses anderes aus dem Sortiment von Schnittstelle einzukaufen.
Der Preis pro Tüte ist 2,80€

Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet (manchmal auch erst ab 15:15 😉 ). Und im März ist das Depot mittwochs am 01. und 15.03. von 18-20 Uhr und am 08.03. von 16-18 Uhr offen.
Zusätzlich gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz. Dort gibt es eine Auswahl des Sortiments aus dem Depot. Wenn ihr genau wisst was ihr haben wollt, dann bestellt dieses am besten per E-Mail vor, sodass sicher ist, dass die Leckereien, die ihr haben wollt, auch da sind. Im März ist Schnittstelle mit einem Stand vermutlich am 04. und 18. März von 9-15 Uhr auf dem eigentlich wöchentlichen Markt vertreten. Das vermutlich, wird sich dann ein paar tage vorher klären ob es vom Wetter her überhaupt machbar ist und hier auch veröffentlicht werden.
In der Domäne Dahlem (Königin-Luise-Str. 49 in 14195 Berlin) dort dann im Museum im Herrenhaus, gibt es noch bis zum 14.05.2023 diese Ausstellung von Fotografien von Carla Ulrich. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

In ihrer Fotografie porträtiert Carla Ulrich Menschen und Betriebe, die alternative Lösungsansätze für die Landwirtschaft verwirklichen. Während die ökologischen und sozialen Grenzen des konventionellen Agrarsystems immer spürbarer werden, weisen die Subjekte ihrer Fotografien einen anderen Weg. Es sind einzelne Höfe, die durch Direktvermarktung, solidarische Strukturen und
…Fundstück im Radio, eine längerer Podcast zum Thema teilen. Das geht dann von Einkommen, Vermögen über Autos und Land, aber auch Wohnraum, Lebensmittel und alles mögliche. Mit den verschiedensten Motivationen und Beweggründen, warum Menschen in gemeinschaftlichen Leben und alternativen Wohnprojekten leben zu wollen. Oft geht es auch dabei um ein unentspannteres Leben und zukunftsfähige Lebensweise, da gemeinschaftliches Leben/teilen den Rohstoff- und Energieverbrauch um bis zu zwei Drittel senkt.
Zu Hören auf deutschlandfunkkultur.de – lange Nacht der Gemeinschaften
Nummer 40

Nummer 39


Wie hier schon beschriebenen und verlinkt, ist die besetzte Fabrik VIO.ME akut bedroht. Nun gibt es am Samstag in Berlin eine Veranstaltung mit der Perspektive Selbstverwaltung. Hier nun die Einladung „Wir, die Perspektive Selbstverwaltung, laden die Arbeiter*innen von Vio.Me. am 18. Februar um 16 Uhr ins New Yorck im Bethanien ein, um mit ihnen über Selbstverwaltung und ihre sozialen und arbeitspolitischen Perspektiven zu diskutieren.“ Das findet dann im New Yorck, im Bethanien statt. Das ist in Kreuzberg am Mariannenplatz 2A.