Buchtip – Die Welt reparieren
Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis
Das wurde gerade über diverse Kanäle beworben, da das Vorläuferbuch ‚Stadt der Commonisten‘ ein Spannender Bildband ist, und dieses Buch als anschließende Werk beschrieben wird, soll hier mal darauf hingewiesen werden. (aus der Selbstbeschreibung)
Weltweit entstehen immer mehr Initiativen des Selbermachens, in denen eine Vielfalt von Anliegen und Problemen kollektiv bearbeitet werden. In diesen – jenseits von Markt und Staat angesiedelten – kollaborativen Zusammenhängen wird ein basisdemokratisch orientiertes Verständnis von Zusammenleben und Urbanität erprobt und zugleich nach ökologisch und sozial sinnvollen Lösungen für grundlegende Formen der Versorgung mit Nahrungsmitteln, …

Das bislang größte europäische Treffen für Ernährungssouveränität begann heute Vormittag in Cluj-Napoca. Etwa 500 Teilnehmende aus 40 Ländern diskutieren noch bis zum Sonntag, wie eine Wiederaneignung des mittlerweile weitgehend durch Konzerne kontrollierten Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssystems gelingen kann.
Die Berliner Initiative „Konsum rEvolution“ schließt sich erneut dem weltweiten „March Against Monsanto” an und ruft für den 16.10.2016 zur Demonstration auf! Start ist 14 Uhr am Neptunbrunnen in Berlin Mitte
Wenn der Kohle- und Kernkraftwerksbetreiber Vattenfall Gärten in Berlin Mitte baut, wenn Quatar-Air Touristen mit einem Besuch in die Prinzessinnengärten lockt, wenn Berliner Gemeinschaftsgärtner*innen für Google Werbung machen, wenn Gala Modestrecken vor DIY-Beeten im Allmende-Kontor schiesst, wenn Luxusimmobilien als grüne Oasen in alternativen Kiezen angepriesen werden und die soziale Mischung im Garten nicht der in der Nachbarschaft entspricht, dann ist es vielleicht an der Zeit innezuhalten und sich zu fragen, was passiert hier? „Jeder liebt unsere Gemeinschaftsgärten“