Eilaktionen bezüglich der Ermordung von Berta Cáceres, Honduras
(über den Tellerrand schauen. und wieder mal eine Mischung aus Rassismus, globaler Kapitalismus, nicht angepasster Großtechnologie, Landvertreibung und -vernichtung, ……..)
In der Nacht vom 2. auf 3. März wurde Berta Cáceres in ihrer Heimatstadt La Esperanza von Unbekannten ermordet. Die 43-jährige indigene Frau und vierfache Mutter war Gründerin und Koordinatorin der Lenca-Organisation COPINH (Ziviler Rat der Volks- und indigenen Organisationen von Honduras) und eine der wichtigsten und bekanntesten Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen Lateinamerikas. Der Mord steht vermutlich in engem Zusammenhang mit ihrem Einsatz gegen die Privatisierung sämtlicher Gemeingüter ihres indigenen Lenca-Territoriums und aktuell insbesondere dem Widerstand gegen das gewaltsam durchgesetzte Staudammprojekt Agua Zarca.
Daher fokussieren sich die aktuellen Kampagnen darauf, die europäischen Firmen/ Unternehmen …
Eilaktionen bezüglich der Ermordung von Berta Cáceres, HondurasWeiterlesen »

„Heute, am Internationalen Frauentag, ruft La Via Campesina zu Aktionen gegen die kapitalistische Gewalt auf der ganzen Welt auf. Kapitalistische Gewalt besteht nicht nur aus der Gewalt, die sich direkt auf Frauen auswirkt; sondern sie ist auch integraler Teil eines sozialen Kontextes von Ausbeutung und Enteignung. Dieser Kontext ist charakterisiert durch die historische Unterdrückung und die Verletzung der Basisrechte von Bäuerinnen, Landwirtinnen, Landarbeiterinnen, landlosen Frauen, indigenen Frauen und schwarzen Frauen.
Jasmin Sepahzad, Severin Halder und Marco Clausen sind in verschiedenen Gartenprojekten in Berlin aktiv bzw. forschen zum Thema urbane Gärten. In unterschiedlicher Form hatten alle drei Gelegenheit, Garten- und Landwirtschaftsprojekte in Lateinamerika zu besuchen, und sich insbesondere in São Paulo Paulo, Rio, Bogotá und Medellin mit Gärtner*innen und Aktivist*innen auszutauschen. Eingeladen haben wir zudem Ana Alvarenga de Castro. Sie hat in Rio in urbanen Landwirtschaftsprojekten in Favelas gearbeitet und dabei insbesondere die Arbeit von Frauen in der urbanen Landwirtschaft politisch, forschend und praktisch unterstützt.
So, nun wieder bei Schnittstelle verfügbar, das Gentechnikfreie nixtamalisiertes Maismehl. Leider weiß ich nicht wie die Produktionsverhältnisse sind, vermutlich (zumindest nicht Kenntlich gemacht) nicht in solidar-ökonomischen Strukturen. Aber da es auf dem hiesigen Markt anscheinend fast nur vorgekochtes/nixtamalisiertes Maismehl mit Gentechnik drin gibt, ist es ja auch sinnvoll da mal eine Alternative anzubieten.
schon dabei das nächste Gartenjahr zu planen?!