Eine internationale Delegation von La Via Campesina, war auf der Klimakonferenz im November 2021 in Glasgow dabei. So auch Paula Gioia, die aktiv bei La Via Campesina ist. Bei freie-radios.net gibt es ein Interview mit Ihr und ihren Eindrücken und Einschätzungen von der Klimakonferenz.
Bei La Via Campesina organisieren sich Kleinbauern und -bäuerinnen weltweit. In über 80 Ländern der Welt gibt es insgesamt fast 200 lokale Gruppen. Die deutsche La Via Campesina Gruppe ist übrigens die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, kurz AbL.
Eine Lebkuchen Lastenrad Karawane Kochen & backen in der freien Zeit, aber doch mit „Arbeitsbezug“ 😉
Allen, die ich die letzten Tage nicht gesehen habe , wüsche ich eine gute Zeit, nette freie Tage und einen juten Start in das neue Jahr.
Das Depot hat dann ab dem 3. Januar wieder wie gewohnt auf und auf dem Markt stehe ich dann am 15. Januar wieder.
Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, warum Schnittstelle kein Facebook, Instagram, … hat – ja, es ist/war eine Mischung aus Verweigerung , unter anderem der „privaten“ Überwachung. Wie antidemokratisch Social Media sind, wurde immer wieder gezeigt.
So war ein teil des Inhalt, einer Variante, das Biodiv-Abos im Dezember bei der ersten Tour, wer den Zettel lesen will, kann das im Archiv hier machen (Anmerkung da fehlt noch ca. 1 Kilo rotschalige Kartoffeln und rote Bete – Anmerkung der Setzer 😉 )
Es gibt bei Schnittstelle zu Weihnachten eine kleine Auswahl an Saatgut von der Keimzelle. Das ist dann regional, samenfest und oft „alte“ Sorten. In der kleinen auswahl gibt es u.a. Klatschmohn, „Bienen-Humel-Mix“, „Halbschatten Stauden Mix“, Endivie „Lattichblättriger Vollherziger“, Mangold „Roter Vulkan“ oder Kopfsalat „Frühlingsgruß“. Je packung 2,80€
Und dann gibt es noch ein paar „Weihnachtsüberraschungs-Sets“, vier Tüten, mit jeweils einmal Tomaten, Gemüse, Salat und einmal ein Gewürz, abgepackt zu 11€.
noch zwei Tage ist der pop-up-Store in der Friedelstr. 28. offen, mit der Saatgutauswahl von Keimzelle, verschiedene Weine u.a. von Urupia und neu bei Schnittstelle: Seitan im Glas, ein neues Projekt zwischen SoLeKo und Schnittstelle. Das ist im Glas eingemachter Saitanaufschnitt.
Und dann gibt es die Bausätze für Lastenfahrräder und das Lastenrad-Quartett, ideal als geschenke für Fahrradliebhaber*innen und Auto-gegner*innen
Da die Ökobilanz von Aluminium nicht gut ist, gibt es ja berechtigte Kritik an diesem Verpackungsmaterial. Auch Verpackungen aus Verbundstoffen, die wie Papier aussehen sind nicht so gut wie sie aussehen … . Alles ist Komplizierter als es aussieht. Trotzdem ist es wichtig zu schauen was geht besser, das ist ein Fazit des Statement von Cafe-Libertad zu den neuen Verpackungen. Cafe Libertad stellt nun auf aluminiumfreie Verpackungen aus Plastik um. Statt Vakuum hält nun eine Stickstoffatmosphäre den Kaffee frisch. Nicht wundern, die Packungen werden dadurch etwas größer und haben die Farbe gewechselt. Leider wird dieser kleine Schritt zur ökologischeren Wirtschaftsweise absehbar eine Preissteigerung nach sich ziehen.
Schnittstelle und das Gemein & Nützlich Vertriebskollektiv / Dr. Pogo präsentieren:
DIREKTER-KONSUMIEREN – ein Pop-up-Store rund um SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN
Donnerstag, 09. bis Sonntag, 12. Dezember 2021 in der Friedelstr. 28 in Berlin-Neukölln, jeweils 12 – 19 Uhr.
eine breite Auswahl des Sortiments
Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirekterKonsumieren« – unser temporärer Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann! Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit. Bei DirekterKonsumieren findest Du u.a. Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Aufstriche, ökologische Reinigungsmittel – alles über Gemein & Nützlich und Schnittstelle direkt von den Erzeuger*innen bezogen. Das Ganze wird abgerundet mit einem inhaltlichen Büchertisch und Waffeln und Kaffee gegen Spende. Bitte beachtet die aktuelle Maskenpflicht und die Obergrenze an Menschen im Laden.
Das Depot mit Lagerverkauf, ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin, nähe U-Bahnhof Hermannplatz. An regulären Arbeitswochen ist es montags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Am 27.12. ist dann wegen der Feiertage das Depot mal geschlossen. Der erste Termin im Januar ist dann der 3.01.2022. Und dann ist das Depot im Dezember Mittwochs, am am 08.12 von 16-18 Uhr und am 15.11. von 18-20 Uhr und Uhr offen.
Der Winter-Stand von Schnittstelle, in der Arndtstr. am Chamissoplatz.
Und dann gibt es den Schnittstellen-Stand auf dem Ökomarkt Chamissoplatz, gerne mit Vorbestellungen. Im Dezember ist er am 04.12 und am 18.12. von 9-15 Uhr. 😉
Und dann gibt es den Winter-pop-up-store von Gemein&Nützlich und dem Projekt Schnittstelle. Er ist am 09. bis 12.12., jeweils von 12-19 Uhr in der Friedelstr. 28, Berlin Neukölln (fast am Kanal). Dort wird es von Schnittstelle eine Auswahl geben.
Aus dem Info-Brief des deutschsprachigen Nyeleni-Verteilers: Am 26.11.2021 war der erste Jahrestag des historischen Protests der indischen Kleinbauern und – bäuerinnen. Einer der größten bäuerlichen Streiks in der Geschichte der Menschheit. Hier folgt die Solidaritätserklärung von sozialen Bewegungen aus der ganzen Welt – unterzeichnet auch von La Via Campesina. Es ist ein großer Sieg für die protestierenden indischen Bäuer:innen, die fast ein Jahr lang einen historischen Aufstand durchhielten: Die indische Regierung kündigte am 19. November die Aufhebung von drei umstrittenen Agrargesetzen an, die den Agrarsektor des Landes zu privatisieren drohten. Es ist inspirierend, was die Menschen selbst unter den widrigsten Bedingungen erreichen können! Zur vollständigen Erklärung und den Hintergründen übersetzt von der ÖBV: https://www.viacampesina.at/wir-gruessen-die-baeuerinnen-und-bauern-in-indien/ #SaluteToIndiasFarmers
Wer sich auch auf den Verteiler setzen will oder einfach was zu dem Thema wissen will, einfach unter nyeleni.de
Im Depot gibt es nun einen Frucht-Punsch aus der Mosterei Ketzür, eine leckere Mischung aus Apfel-, Birnen- und Holunderbeerensaft, abgerundet mit einer Gewürzmischung. Er kann gut warm und kalt getrunken werden, passend zur Winterzeit. Dieses Jahr gehen pro verkaufte Flasche 20 Cent an die Seenotretter*innen von sea-eye.org. Im Depot kostet die 1L-Flasche wie die anderen Mischsäfte aus Ketzür auch, 3,35€.